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Dies und das: Special - Warum Mobile guttut

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Während zu Beginn vor allem kleinere Casual-Games wie Cut the Rope oder Doodle Jump erfolgreich waren, kamen später innovative Spiel-Erfahrungen wie Sword & Sorcery dazu. Das verwundert nicht. Die Fokussierung auf das Wesentliche wurde hier quasi zur Notwendigkeit und so rutschte die Präsentation zunächst in den Hintergrund und das Gameplay nahm wieder Platz auf dem Regiestuhl. Wie in der "guten, alten Zeit" kann man sich als Entwickler nicht auf Effekthascherei verlassen und muss vor allem im Bereich Gameplay punkten. Darüber hinaus verlangt die unkonventionelle Touch-Eingabemöglichkeit der Geräte nach aussergewöhnlichen, sinnvoll simplifizierten Steuerungsmöglichkeiten. So wirken viele Spiele, die im App-, Play- oder Windows-Store veröffentlicht werden, wie Hommagen an alte Klassiker im modernen Gewand.

Dies und das Bild
Dass diese ankommen, ist kein Wunder. Der Spieler von anno dazumal ist älter geworden und verfolgt die Spieleszene vielleicht gar nicht mehr so genau. Seine alten PC- und Konsolenzeiten sind lange Vergangenheit und neben Job und Familie bleibt nicht mehr viel Zeit, sich um das alte Hobby zu kümmern. Ein moderner PC oder gar eine aktuelle Konsole ist nicht im Haus, aber das Smartphone oder das Tablet ist mittlerweile aus der Mitte der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. So bin ich mir sicher, dass ein grosser Teil der alten Zielgruppe mittlerweile fast ausschliesslich auf ihrem Tablet oder Smartphone zockt.

Niedrige Preise, hohe Fragmentierung

Dazu kommt noch das niedrige Preisniveau der mobilen Systeme, das die Eingangshürde spürbar senkt und die Experimentierfreudigkeit der Zielgruppe signifikant steigert. Sicher, im mobilen Segment steckt vielleicht nicht so viel Geld, dafür erwartet aber auch keiner ein 120-Stunden-Epos. Darüber hinaus finanzieren sich auch kleinere Spiele im Erfolgsfall schnell selbst, zumindest wenn man überhaupt etwas verlangt. Nirgends dürfte die Dichte der vermeintlich kostenlosen Spiele höher sein, als in den Stores, die In-App-Käufe nativ unterstützen.

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Patrik Nordsiek am 06 Dez 2014 @ 11:29
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