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Dies und das: Special - Warum Mobile guttut

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Wie verdiene ich Geld?

Ein weiteres Problem sind die Monetarisierung und der gestiegene Anspruch der Spieler. Wie bereits erwähnt, ist das generelle Preisniveau der Apps auf den ersten Blick niedrig. Viele Entwickler verdienen durch In-App-Käufe deutlich mehr, als durch das Hauptprogramm per se; das Freemium-Modell scheint sich hier bewährt zu haben. Doch es scheint, als wäre der Mobile-Gamer deutlich anspruchsvoller und konsumiert deutlich mehr Inhalte in kürzerer Zeit. Peter Molyneux bezeichnete das zuletzt auf der App World Europe als seinen neuen "grössten Fehler". Er unterschätzte den Spieler und weiss zu berichten, dass Mobile-Spieler "alle drei Wochen neue Updates" wollen. Im Gegensatz zu den "zwei bis drei Stunden", die ein PC-Spieler normalerweise pro Session spielt, scheinen Spieler mobil "zwölf Sessions pro Tag, die jeweils zwischen 10 und 40 Minuten andauern", zu konsumieren. Ein Patentrezept hat der Altmeister nicht, er weist lediglich darauf hin, dass die Monetarisierung "wie alle anderen Features des Spiels geliebt werden muss".

Doch macht man es dann richtig, hat man einen Markt zur Verfügung, der grösser nicht sein kann. Darüber hinaus werden erfolgreiche und handwerklich gut gemachte Spiele mittlerweile auch bei den so genannten Core-Gamern akzeptiert. Nicht zuletzt deswegen erscheinen immer mehr Mobile-Titel als "HD-Remake" auch auf "etablierten" Plattformen. Übrigens scheint die Indieszene ebenfalls von diesem Trend zu profitieren, war Apples App Store doch einer der ersten Download-Stores neben den verschiedenen PC-Anlaufstellen, die kleinen Teams grosse Aufmerksamkeit versprachen. Da erscheint es gar nicht verwunderlich, dass die meisten Kickstarter-Projekte nicht mehr nur für Windows, Linux und Mac OS erscheinen, sondern auch für iOS oder Android.

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Den Kleinen das Alte!

So kann die Spieleszene insgesamt davon profitieren, denn letztlich befruchtet sie sich wieder neu. Ein Feld, welches von den grossen Spieleherstellern lange stehen und liegen gelassen wurde, wird von Indie- und Mobile-Entwicklern neu bestellt. Daher ein Appell: Gebt ihnen die längst vergessenen Namen und Serien! Verstehen, so der Gedanke der meisten Spieler, tun EA und Activision die Spiele und Spieler von früher sowieso schon lange nicht mehr.

Dieser Beitrag enstand in Kooperation mit Nimm Idol.

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Patrik Nordsiek am 06 Dez 2014 @ 11:29
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