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Dies und das: Crowdfunding Reportage - Der Spieler als Publisher

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Was unterscheidet Publisher und Förderer?

Immer mehr wird der Spieler in die Rolle des Publishers gedrückt, die man doch so sehr verteufelt. Soll das Modell des Crowdfundings eine Zukunft haben, muss genau das allerdings eintreffen. Der Spieler, der Geldgeber muss mehr wie ein Publisher denken und nicht jeder Idee und jeder hübschen Präsentation hinterherrennen. Darüber hinaus muss dem Spieler klar sein, dass nicht jedes Projekt, das er fördert, auch das Tageslicht erblicken wird. Auf Kickstarter kauft man eben kein Spiel, sondern finanziert die Entwicklung, die auch mal ins Leere laufen kann. Auch wenn man EA und Konsorten gerne an den Pranger stellt, so kann man sich gar nicht ausmalen, wie oft wir von überambitionierten und schlecht umgesetzten Projekten verschont wurden. Für jedes Studio, das EA schliesst, wird auch ein weiterer Entwickler überleben, da man es einigermassen professionell verwaltet.

Einen riesigen Unterschied gibt es aber dennoch: Der Spieler ist näher an dem, was er wirklich will. Während die oben erwähnte Sicherheit der Publisher darauf hinausläuft, Sequel um Sequel zu produzieren, kann Crowdfunding auch mal Projekte neben dem Massenmarkt ermöglichen. Projekte wie eben Broken Age oder Star Citizen. In Zukunft müssen die Entwickler aber immer mehr dafür tun, die potenziellen Förderer davon zu überzeugen, dass ihr Spiel gut und vor allem fertig wird. Das setzt Erfahrung, Planung und bereits eigenständige Vorarbeit voraus. Ein Prozess, der nicht finanziert wird und gemeinhin wohl als "unternehmerisches Risiko" gelten muss.

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Zurecht umstritten, zu unrecht gegeisselt: Peter Molyneux

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Patrik Nordsiek am 12 Mrz 2015 @ 10:27
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