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Dies und das: Special - Indies auf der gamescom 2015

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Typoman

Noch ein Puzzle-Plattformer, der es allerdings in sich hat. Am 16.09.2015 wird Typoman auf der Wii U landen und dabei einen sehr düsteren, an Limbo erinnernden Eindruck hinterlassen. Alles in der Welt ist darauf aus, euch zu töten, doch ihr könnt mit Kniff und Geschick dagegenhalten. Der Clou an der Welt von Typoman: So gut wie alles besteht aus Buchstaben, sowohl eure Spielfigur als auch die vielen Fallen. Diese ergeben kombiniert dann die entsprechenden Herausforderungen oder aber Werkzeuge für euch. So wird ein harmlos herumliegendes "Part" (englisch für "Teil") plötzlich zu einer euch zerschmetternden "Trap" (englisch für "Falle"). In einer anderen Situation dagegen müsst ihr Buchstaben produzieren, um eine Stampfmaschine lange genug anzuhalten, damit ihr durchschlüpfen könnt. Dazu könnt ihr sowohl "Stop" als auch "Up" oder "Down" herstellen und sie entsprechend aktivieren.

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Typoman ist ein aussergewöhnlich kreativer Puzzle-Plattformer

Sehr löblich ist dabei der Einsatz des Wii-U-Gamepads, welches ihr vornehmlich für die Rekonstruktion der Buchstabenkombinationen nutzt. Dadurch fällt das lästige Hin-und-her-Tragen weg und ihr könnt komfortabel eure Wörter bilden. In unserer Anspielsession machte Typoman einen einzigartigen Eindruck, sodass wir uns schon auf die Veröffentlichung freuen.

Grand Values: Monaco

Das Projekt des Berliner Start-ups Bearhands hört sich interessant an: Grand Values soll ein 3D-Schleichspiel werden, welches in drei Episoden aufgeteilt die Geschichte dreier junger Diebe erzählt, die durch besonders ertragreiche Jobs in Monaco ihre Schulden tilgen wollen. Die Fixpunkte des Spiels sollen dabei sowohl die Charaktere und das Storytelling als auch die Produktionsqualität werden. Mitgründer Maximilian Grienig hebt in einem Gespräch mit uns immer wieder hervor, dass man versuche, AAA-Charakterdesigns zu erstellen und diese Figuren auch entsprechend zu inszenieren. Das bisher bekannte Bildmaterial unterstreicht diesen Ansatz: Figuren wie die Protagonistin Amy wirken comicartig, aber gleichzeitig sehr detailliert.

Inhaltlich ist darüber hinaus noch nicht viel bekannt. Man wolle sich ein wenig an Uncharted orientieren, und das Stehlen von Gegenständen soll nicht durch simple Quick-Time-Events, sondern durch eigene Gameplay-Mechaniken repräsentiert werden. Weiterhin kann das Projekt auch als Fallstudie betrachtet werden: Die beiden Gründer von Bearhands – Maximilian Grienig und Niklas Bothe – sind Absolventen eines Gamedesign-Studiums in Berlin und werfen sich direkt in ihr erstes grosses eigenes Projekt. Dabei gibt es keine finanzielle Hilfe eines grossen Publishers und nur schwer zu ergatternde Fördergelder. Mit jeder Menge Mut, vor allem aber mit Talent und Engagement im Gepäck, will Bearhands aber zeigen, dass es in Deutschland trotz widriger Umstände möglich ist, AAA-Qualität mit Eigenständigkeit zu verbinden. Das Team von Bearhands besteht derzeit aus zehn Köpfen plus Praktikanten, und alle Mitglieder sind dabei, um das Projekt umzusetzen. Voller Einsatz mit vollem Risiko: mehr Indie geht nicht!

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AAA und Indie? Grand Values: Monaco will es ermöglichen

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Patrik Nordsiek am 03 Sep 2015 @ 15:42
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