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Dies und das: Ein Weihnachts-Guide (primär) für Eltern - Special

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USK 6/PEGI 7

Zwischen dem sechsten und dem zwölften Lebensjahr passiert eine Menge: Neben der Einschulung entwickeln sich die motorischen Fähigkeiten deutlich weiter und auch komplexere Titel sind nun problemlos zu empfehlen. Sicher, ein Fußballspiel tut auch mit vier Jahren nicht weh, doch oftmals scheitert das Unterfangen an der überaus komplexen Steuerung. Innerhalb dieser Spanne sind die Unterschiede allerdings gewaltig, sodass es schwer ist, den richtigen Titel zu wählen. Auch hier müsst ihr selbst bewerten, was euer Sprössling bereits kann.

Rocket League (PC, PS4 – nur digital)


Rocket League hätte auch problemlos in die vorherige Kategorie gepasst. Hier steuert ihr Autos und spielt mit den Boliden Fußball. So einfach, wie sich das anhört, so spaßig ist die ganze Geschichte. Das Spiel ist allerdings etwas flotter, sodass kleinere Kinder etwas schneller überfordert und dadurch demotiviert werden. Rocket League bietet einen lokalen Mehrspielermodus, der es euch ermöglicht, mit Freunden des Kindes zusammen an einem Gerät spielen zu können. Das macht Spaß und sorgt für viel Geschrei und Gelächter; eine entsprechende dicke Haut solltet ihr euch also zulegen, denn es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit laut.

Cities: Skylines (PC)


Cities: Skylines ist der geistige Nachfolger von SimCity und Klassen besser als der letzte Teil der altehrwürdigen Maxis-Serie. Wie beim Klassiker müsst ihr hier eine Stadt aufbauen und seid lediglich den Gesetzen der Marktwirtschaft unterworfen. Natürlich könnt ihr auch einfach drauflos bauen und große Kredite nehmen, um die Schwierigkeit gering zu halten. Dennoch könnte Cities: Skylines aufgrund seiner komplexeren Natur gerade für Kinder unter zehn Jahren etwas kompliziert wirken; Geduld ist also gefordert. Dafür belohnt das Aufbauspiel einen mit schöner Grafik, bei der man lange Zeit zuschauen kann, ohne überhaupt in das Geschehen einzugreifen.

Fire (PC, iOS)


Fire von Daedalic ist ein interessanter Titel für die jüngere Zunft. In der Haut eines Steinzeit-Höhlenmenschen müsst ihr Rätsel lösen, um dem eigenen Dorf das Feuer wieder zurückzubringen. Dafür bewegt ihr Ungh mit der Maus oder mit dem Finger durch handgezeichnete und schöne Levels, in denen es hauptsächlich Logikpuzzles zu lösen gilt. Der Clou an der Sache: Fire verzichtet komplett auf Sprache und transportiert das Geschehen lediglich durch die visuelle Darstellung. Dazu ist der Titel zwar in den späteren Levels etwas schwerer, aber durchweg logisch aufgebaut und mit einer sanften Lernkurve ausbalanciert. Insbesondere auf dem iPad ist die Steuerung von Fire schnell durchschaubar und somit ideal für kleinere Spielsessions zwischendurch.

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Patrik Nordsiek am 12 Dez 2015 @ 13:44
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