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Dies und das: Interview mit Pierre und Jakob von Insert Coins e.V.

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GBase: Wie viele funktionierende Automaten habt ihr denn aktuell hier?

Pierre: Bei den Arcade-Automaten ist das immer so ein wenig im Wandel. Der Verein ist noch nicht so groß, dass wir uns einfach so selbst einen Automaten kaufen können. Unsere Mitglieder sind so nett, wenn sie zu Hause unterm Dach keinen Platz mehr haben, dann kommen die Geräte hierhin. Das sind dann auch mehr, als wir angenommen haben. Wir konnten gar nicht so schnell die Wände pinseln, wie die Automaten sich schon aufstellen wollten. (lacht) Nein, wir haben jetzt über 25 Arcade-Automaten und noch Platz für fünf bis zehn.

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Du sitzt ja hier auch in unserem Improvisationsraum, den wir noch erschließen müssen. Hinter uns ist ein sogenannter Heuboden, dort haben wir das Lager dann unter die Decke gebaut, damit wir jeden Quadratmeter nutzen können. Wir planen, 30 bis 35 Automaten fest zu haben, und 20 Videospielkonsolen haben wir jetzt auch schon. Da haben wir aber noch Luft nach oben, denn die kann man immer ganz einfach auf- und abbauen.
Achim und Heiko sind neu bei uns und haben sich der Retrocomputer-Geschichte angenommen. Die wühlen gerade durch diverse Floppy-Discs und haben da ihre Schätzchen gefunden. Da tut sich auch noch etwas.

GBase: Für mich ist das super faszinierend, gerade was die Arcade-Automaten betrifft. Ich bin in meiner Jugend extrem selten mit Automaten in Berührung gekommen, da Deutschland aufgrund des Jugendschutzes so ein eigenartiger Markt ist. Gerade in Spielhallen bin ich dann auch selten reingegangen. Wie seid ihr denn mit Arcade-Automaten in Berührung gekommen?

Jakob: Die ganzen Arcade-Sachen sind bei mir vor allem in der Jugend im Urlaub zustande gekommen. Das kennt man ja: Fähre nach England, Mittelklassehotel in Spanien und so weiter. Damit kam das dann bei mir. Ich habe mich auch immer für Emulationen interessiert, weil die Kollegen immer Konsolen zu Hause hatten, da konnte ich dann nicht immer mitzocken. Irgendwann will man die alten Spiele aber nachholen und so hat man sich bei Emulatoren umgeschaut. Da kommt man aber auch recht schnell auf Automatenspiele, vor allem die Automaten, die bei uns gar nicht erschienen sind. Insbesondere die aus Japan, die ein verrücktes Gameplay bieten.

Aber was die tatsächliche Hardware betrifft, diese riesigen Arcade-Schränke, da habe ich gar nicht so viel mit zu tun. Das Innenleben finde ich zwar interessant, aber das ist auch das Schöne an diesem Verein, da kommt man damit dann doch in Berührung. Gerade wenn bei der Hardware mal etwas kaputt geht – warum kommt denn jetzt kein Sound da raus? Wieso fällt das Lenkrad denn jetzt da ab? –, ist das ganz interessant.

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Patrik Nordsiek am 03 Mrz 2017 @ 10:49
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