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Dies und das: Special - Nintendo Post-E3-Event

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Mario Odyssey, Yoshi und Metroid Samus Returns

Heiß erwartet und ebenfalls schon spielbar war Mario Odyssey. Der rote Klempner zeigt sich hier von seiner wohl bisher vielfältigsten Seite. Insbesondere der Hut macht als Gadget einiges her, aber auch das neue Setting in der realen Welt wirkt frisch, wenn auch etwas ungewohnt. Nintendo scheint hier viel Wert auf Vielfältigkeit und Abwechslung gelegt zu haben, anstatt ein funktionierendes Konzept permanent zu wiederholen. Wie langlebig dieses Gefühl ist, kann nach dieser kurzen Anspielzeit jedoch nicht eingeschätzt werden.

Dies und das Bild
Mit seiner Spielwelt wirklich begeistern konnte das neue Yoshi-Spiel. In gewohnt fröhlicher und quietschbunter Manier laufen wir mit unserem Lieblingsdino durch eine Welt, die aussieht, als wäre sie das Schulprojekt einer Grundschulklasse gewesen – im positiven Sinne. Denn fast alles, was wir während der Präsenation auf den Bildschirmen zu sehen bekamen, bestand aus Pappe oder Papier und war mit Tusche und Filzstiften bemalt. Das gibt dem Spiel einen ganz eigenen Charme, welcher durch die Interaktion mit der Umgebung noch verstärkt wird, denn erstmals können wir unsere Eier nicht nur zweidimensional, sondern auch auf der Z-Achse in die Tiefe werfen. Sei es, um geheime Klappen und Fenster zu öffnen, oder einfach nur, um den Pappaufsteller einer Kuh im Hintergrund durch die Luft zu feuern. Der wirkliche Kniff an dem Spiel liegt aber in etwas anderem. Denn nachdem wir den Level erfolgreich beendet hatten, konnten wir ihn noch mal durchspielen – diesmal jedoch hinter der Fassade auf einem zweiten Weg. Dieser Perspektivwechsel eröffnet uns einen ganz anderen Blick auf die Spielwelt, denn wo beim ersten Durchlauf ein Haus aus Pappe oder ein Hügel war, sahen wir diesmal die Rückseite der Fassade und entdeckten, dass der Hügel zum Beispiel einfach nur eine leere Milchpackung war oder dass die Schmetterlinge, die über den Büschen geflogen sind, eigentlich gar nicht flogen, sondern an dünnen Pappstielen von eifrigen Shyguys hochgehalten wurden. Das Spiel ist ein reines Wohlfühlspiel, bei dem vermutlich keine große Herausforderung erwartet werden darf, welches dafür hoffentlich jedoch mit seiner originellen Spielwelt-Idee weiterhin begeistern kann.

Dies und das Bild
Einen kleinen Einblick konnten wir auch auf Metroid: Samus Returns, dem neuesten Metroid-Ableger für den 3DS, erhaschen. Das Spiel besinnt sich auf seine alten Wurzeln und lässt uns als Samus Aran wie in den frühen Teilen durch labyrinthartige Tunnelsysteme streifen und dabei immer mehr Upgrades und Geheimnisse freischalten. Ziel ist es natürlich, wieder alle Metroids zu töten. Nintendo gibt uns dafür einige neue Spielelemente an die Hand, darunter das "Freizielen", mit dem wir nun etwas genauer auf unsere Gegner zielen können, was insbesondere bei Feinden, die schräg über uns sind, sehr praktisch ist. Ebenfalls sehr hilfreich ist die Möglichkeit, Kartenmarkierungen zu setzen. Was noch alles auf uns zukommt, bleibt abzuwarten, jedoch scheint es so, als würden Fans der alten Spiele hier voll auf ihre Kosten kommen.

Nintendo hat deutlich gezeigt, dass es seine neue Konsole nicht so stiefmütterlich behandeln will, wie die Wii U, und mit durchaus spannenden Titeln die Switch auch für Zweifler schmackhaft machen möchte. Bisher scheint es so, als wäre die Konsole dafür auch auch auf einem guten Weg. Doch natürlich bleibt dies noch abzuwarten, bis wir die fertigen Spiele in der Hand halten und selbst zocken können.

Anmerkung der Redaktion: Nintendo übernahm für unseren Redakteur die Fahrtkosten, stellte Verpflegung zur Verfügung und überreichte allen Teilnehmern ein Werbegeschenk in Form einer Kaffeetasse sowie eines Mario-Rabbids-Shirts.

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Jakob Gustavs am 26 Jun 2017 @ 14:52
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