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Dies und das: Movies und Games Special - Die Spieleindustrie erobert Hollywood

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Dies und das BildAndererseits kann es auch wesentlich besser funktionieren. Silent Hill ist ein Paradebeispiel für eine durchaus überzeugende Arbeit. Hier merkt man, dass sich im Hinterstübchen Gedanken gemacht wurden, wie der Spieler die Atmosphäre sieht und auf was es eigentlich ankommt. Aber bitte, was sollen so Filme die World of Warcraft oder The Sims als Vorlage haben? Selbst bei relativ leicht umzusetzenden Spielen wie Baphomets Fluch bibbert die Fangemeinde mit und hofft, dass es kein Reinfall wird. Liebe Filmemacher, nicht zu viele eigene Ideen mit reinbringen. Sogar Profikiller Hitman aus dem Hause Eidos bekommt eine Leinwand-Verewigung. Als die ersten Bilder des Hauptdarstellers Timothy Olyphant durchs Internet jagten, war die Fangemeinde jedoch erst einmal geschockt. Dass der Hitman wie ein Milchbubi aussieht, hätte man nicht angenommen. Wieder ein Beispiel, an dem man sieht, dass sich heute teilweise leider immer noch nicht richtig mit den wichtigen Dingen eines Spieles auseinandergesetzt wird. Die Identifikation mit dem Zuschauer, der gleichzeitig auch noch meistens Spieler ist, bleibt oftmals völlig aus. Man möchte den Leuten geradezu zurufen: "Wir wollen eure Vorgaben nicht, wir haben schon eine. Macht es so oder lasst es!".

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Indiana Jones gilt als einer der beliebtesten Filme für digitale Umsetzungen

Aber wie sieht es eigentlich mit den Spielen zu Filmvorlagen aus? Nicht unbedingt besser, könnte man auf den ersten Blick sagen. Aber dennoch haben die Entwickler einen entscheidenden Vorteil, denn viele Regisseure und Produzenten schalten sich in den Prozess mit ein und das macht den Unterschied. Derzeit einer der teuersten Vertreter seiner Zunft ist die Spielumsetzung von Francis Ford Coppolas Mafia-Epos Der Pate. Dies und das BildÜber zwanzig Millionen Dollar liess sich Electronic Arts die reine Spielentwicklung kosten. Auch Regisseur John Woo hat bereits seinen Beitrag geleistet und für ein paar Monate die Kamera mit dem Computer getauscht. Mit Stranglehold erwartet man einen absoluten Verkaufsknüller. Sogar Steven Spielberg entwickelt zusammen mit EA drei neue Spiele und setzt damit ein Zeichen. >Der Weg zeigt, dass die Games richtiges Kinoerlebnis darstellen können. Das sehen auch die Filmemacher ein. Egal, ob Indiana Jones, Star Wars, Der Pate oder Spider-Man. Die Qualität lässt einen deutlichen Sprung nach oben erkennen. Aber muss man wirklich zu jedem Film eine Versoftung veröffentlichen? Man sollte sich lieber an dem Motto "Qualität, statt Quantität" ein Beispiel nehmen. Dann würden viellecht sogar Filmumsetzungs-Muffel eine Runde King Kong spielen und sich danach Alone in the Dark II im Kino ansehen.

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Nicole Lange am 27 Jul 2007 @ 02:19
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