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Dies und das: HTC Hero Hardware Test

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Da auch das offensichtliche Angriffsziel des Hero - das iPhone - nicht gänzlich ohne Tasten auskommt, gibt's auf der Vorderseite ebenfalls ein paar nützliche Knöpfe. Die übliche Anrufannahme- und Auflegentaste - mit der letzteren kann man das Gerät auch in den Standby-Modus schicken oder es ganz ausschalten - sind natürlich ebenso vorhanden wie eine Zurücktaste, mit der man beispielsweise zurückblättern kann. Letztere ist für Rechtshänder per Einhandbedienung etwas ungünstig weit rechts platziert. Zu guter Letzt gibt's noch eine Suchentaste, die man in vielen Applikationen einsetzen kann. Wer nicht ganz so vertraut mit einem Touchscreen umgehen kann, der findet einen Trackball, mit dem man zum Beispiel einzelne Links im Internet-Browser durchschalten kann. In unserem Test zeigte sich, dass der Trackball noch fehlerbehaftet ist. So leuchtet dieser im Dunkeln nicht, obwohl er eine SMS mit einem kurzen Blinksignal bestätigt. Ob hier ein Hard- oder Software-Defekt vorliegt, muss noch geklärt werden. Seitlich befindet sich noch ein Wippschalter, der ins Gehäuse eingelassen wurde, um die Lautstärke zu regulieren. Aufgeladen und gesynct wird das HTC Hero übrigens durch einen Mini-USB-Slot am unteren Ende des Geräts. Eine richtige Hardware-QWERTZ-Tastatur sucht man vergebens, dafür gibt's eine Software-Lösung, die ebenfalls mühelos bedient werden kann. Dafür gibt's eine kleine Statusleuchte, die blinkt, wenn man einen Anruf oder eine SMS / E-Mail verpasst hat.

Dies und das Bild

Telefonieren, Nachrichten und Office

Ein Telefon ist in erster Linie ein Gerät, um mit anderen Mitmenschen in Kontakt zu treten, sei es per Anruf oder Kurznachricht. Hier leistet das HTC Hero ganze Arbeit. Besonders hervorzuheben ist der Empfang. Auch dort, wo andere Handys längst auf Netzsuche schalten, hält das Hero stabil die Versorgung aufrecht und ermöglicht sogar noch ein unterbrechungsfreies Telefonat. Die Anrufqualität ist überzeugend und auch die Lautstärke lässt sich hervorragend regulieren. Ein Telefonieren in einem fahrenden Zug stellt den Hero vor keine allzu grossen Probleme und man hört sein Gegenüber klar und deutlich. Das Telefonbuch fasst zahlreiche Einträge, die man mit dem Foto des jeweiligen Kontaktes versehen kann, per Suchentaste lassen sich alle Einträge schnell nach dem gewünschten Gesprächspartner durchsuchen. Praktisch: Auch Kontakte, die man von einem Google-Account synchronisiert hat, werden in das Telefonbuch übernommen. Favoriten lassen sich ebenso anlegen wie Gruppen.

Das Nachrichtenfenster, sprich SMS, ist recht schlicht und übersichtlich gehalten. Wie schon beim iPhone werden geschriebene und empfangene SMS pro Kontakt wie in einem Chat untereinander angezeigt. Somit geht die Übersicht nie verloren und man sieht die gesamte Kommunikation auf einen Blick. Wer sein HTC Hero auch im Büroalltag verwenden will, der findet vielfältige Möglichkeiten, um Notizen zu speichern oder Dokumente zu betrachten. Von Haus aus gibt's ein Aktienprogramm, einen PDF-Viewer, Quickoffice, einen Taschenrechner, Sprachrekorder und Kalender. Letzterer lässt sich gut bedienen und natürlich per Google-Account synchronisieren.

Internet, E-Mail und Google-Zwang

Standardmässig spendiert das Betriebssystem dem HTC Hero bereits einen hervorragenden Internet-Browser, der dem Safari-Browser auf dem iPhone in nichts nachsteht. Egal, ob per GSM-Verbindung mit EDGE-Niveau oder WLAN, Internetseiten werden schnell und fehlerfrei geladen. Natürlich verfügt das HTC Hero auch über HSDPA, um mobil schnell eine Funkverbindung herzustellen. Der Zoom funktioniert wie beim iPhone mit zwei Fingern, die man aufeinander zu- oder voneinander weg bewegt, Multitouch gehört also auch zum guten Ton. Im Unterschied zum iPhone und vielen anderen Handy-Browsern kann das HTC Hero auch Flash-Seiten und -animationen anzeigen. Anders als noch bei den Vorgängern gibt's einen Vollbildmodus, der sich leider nicht abschalten lässt. Somit ist man während des Browsens immer auf die Hardware-Tasten angewiesen, um beispielsweise ein neues Fenster zu öffnen. Nach Wahl kann man sich etwaige Mobil-Webseiten anzeigen lassen oder so surfen, wie man es vom heimischen PC gewohnt ist.

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Alexander Boedeker am 09 Sep 2009 @ 17:21
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