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Dies und das: HTC Hero Hardware Test

  Global 

Ähnlich wie beim G1 oder dem HTC Magic verfügt auch das Hero über einen normalen E-Mail-Client, der problemlos mit allen POP3- und IMAP-Servern verbindet. Wer auf echten Push-E-Mail-Verkehr angewiesen ist, der sollte sich über die Anschaffung eines Google-Kontos Gedanken machen. Mit dem Hero lassen sich alle E-Mails drahtlos synchronisieren, und sie sind in Echtzeit auch auf dem mobilen Handheld verfügbar. Das Push-Feature macht sich in Sachen Akkukapazität kaum bemerkbar, obwohl man tatsächlich seinen Google-Account immer synchron hält. Dieses Feature funktioniert ebenfalls bei dem Kalender und den Kontakten problemlos. Während hauptsächlich das G1 noch zwingend einen Account bei Google erforderte, lässt euch das Hero die Wahl. Wirklich Sinn macht dieses Gerät jedoch nur, wenn man einen entsprechenden Account bei dem Internet-Giganten einrichtet.

Erwähnenswert ist des Weiteren noch, dass HTC dem Hero zusätzlich eine Anwendung namens Peep spendiert hat. Hierbei handelt es sich nicht um eine Peep-Show, sondern um einen kleinen, aber durchaus hübschen Twitter-Client, mit dem man Gott und die Welt stets per Kurznachrichten alles mitteilen kann, was erwähnenswert wäre. Messenger gibt es von Haus aus nur wenige, nämlich nur einen: Google Chat. Wer ICQ, Jabber oder andere Kommunikationswerkzeuge benutzen möchte, der muss auf kostenlose oder kostenpflichtige Software von Drittanbietern wie etwa IM+ oder Nimbuzz zurückgreifen. Danach funktioniert die Kommunikation reibungslos.

Multimedia, Video und Market

In Sachen Multimedia versucht das Hero dem iPhone und auch der anderen Konkurrenz den Rang abzulaufen. Verbaut wurde eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus, die unter optimalen Lichtverhältnissen durchaus brauchbare Schnappschüsse liefert. Bei schlechtem Licht eignet sich auch diese Kamera, wie bei fast allen Handys, nur noch zum Senden von MMS-Mitteilungen. Ein Blitzlicht oder gar eine integrierte Lampe gibt es nicht. Ein Musik- sowie ein Video-Player gehören ebenso zum Standardlieferumfang wie ein YouTube-Player, der, eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt, Zugriff auf Tausende von Videos erlaubt.

Dies und das Bild
Jedem Gerät sein eigener Shop. Apple hat mit seinem App-Store über iTunes gezeigt, dass die Konsumenten einen zentralen Marktplatz wünschen, über den sämtliche Käufe abgewickelt werden. Während Microsoft und Samsung sowie Blackberry jeweils erst langsam Fahrt aufnehmen und eigene Shops gerade erst gestartet wurden, bietet der Android Market schon eine stattliche Auswahl an zusätzlicher Free- und Shareware. Noch aber fehlt die Übersicht, und auch die Funktion "Meine bereits heruntergeladenen Software-Artikel" ist zum Teil noch fehlerhaft. Zudem nervt das Google-Bezahlsystem Checkout. Shareware lässt sich eben nur über das erwähnte Checkout-System erwerben, welches ausschliesslich mit Kreditkarten funktioniert. Diese sind in Europa allerdings längst nicht flächendeckend verbreitet. Alternative Zahlungsmöglichkeiten gibt es leider keine. Noch schlimmer: Einige Währungen werden derzeit überhaupt nicht akzeptiert, hierunter fällt beispielsweise auch der Schweizer Franken. Kreditkarte hin oder her in der Schweiz, Bezahlprogramme gibt es dort erst einmal nicht.

Hat man sich schliesslich eine Software aus dem gewaltigen Repertoire herausgefischt, funktioniert die Installation und die Deinstallation von Programmen schnell und einfach. Neben Programmen findet sich im Market auch das eine oder andere Spiel. Erwähnenswerte Software wäre beispielsweise Shazam, Wikitude oder barcoo. Mit diesen drei Tools könnt ihr herausfinden, welches Lied gerade im Radio gespielt wird, an welchem Ort ihr euch befindet, oder Barcodes abscannen, um Preise zu vergleichen.

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Alexander Boedeker am 09 Sep 2009 @ 17:21
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