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Dies und das: 3DMark 2011 Special

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Auch für schwächere Rechner

Damit auch schwächere DirectX 11-Grafikkarten beziehungsweise komplette Rechner nicht gleich beim ersten Start überfordert werden, gibt es beim 3DMark 11 drei verschiedene Profilvorgaben zum Auswählen. Einsteiger entscheiden sich hier für Entry, denn dort werden bei relativ niedriger Bildauflösung von 1024x600 nur niedrige Schatten- und Beleuchtungseffekte präsentiert und eine Grafikkarte mit 256 MB Speicher verlangt. Interessanter ist freilich die Extreme-Einstellung. Bei 1980x1080 Bildpunkten wird die maximale Grafikqualität auf den Bildschirm gebannt - und der PC ordentlich zum Schwitzen gebracht. Alternativ stellt man sich sämtliche Details sowie Grafikeffekte selbst ein und bastelt sich sozusagen den visuell perfekten Benchmark selbst zusammen.

Dies und das Bild

Kostenlos oder kostenpflichtig?

Es scheint Tradition geworden zu sein, dass der 3DMark in der Basis kostenlos verbreitet wird, allerdings mit gravierenden Einschränkungen. Die kostenlose Fassung lässt sich nicht individuell den eigenen Bedürfnissen, bezogen auf die Detaileinstellungen, anpassen. Ebenso sind nicht alle Profile aktiviert, man kann nicht beliebig viele Benchmark-Ergebnisse online speichern und nach Belieben mit anderen Rechnerkonfigurationen vergleichen. Zusätzlich ist es nicht vorgesehen, Resultate auf der Festplatte zu sichern oder eine Endlosschleife zum Prüfen der PC-Stabilität zu aktivieren. Wer all diese Dinge wünscht, muss 19,95 US-Dollar für die so genannte Advanced-Version zahlen. Diese ist gegenwärtig nur als Download erhältlich, eine deutsche Variante auf DVD folgt am 27. Januar 2011. Günstiger wird es, wenn man bereits den 3DMark Vantage erworben hat, dann spart man nämlich 5 US-Dollar. Experten, die den 3DMark 11 beruflich benötigen, können freilich auch zur 995 US-Dollar teuren Pro-Fassung greifen, diese läuft dann auf beliebig vielen PCs.

Alles in allem gibt es keinen Zweifel: Der 3DMark 11 ist wie seine älteren Kollegen eine überaus hilfreiche Software, um den PC auf seine Spieletauglichkeit, Stabilität und Leistungsfähigkeit allgemein zu untersuchen. Voraussetzung ist allerdings, und auch das ist nicht neu, ein moderner Rechner, in dem eine aktuelle Grafikkarte und ein flotter Prozessor stecken. Gerade zweitgenannte Komponente ist keinesfalls irrelevant, schliesslich werden unter anderem mehrere Prozessoreinheiten (Kerne) unterstützt. Sicher, 100%ig praxisnah ist der 3DMark 11 wieder nicht, denn die fulminant präsentierten Tests spiegeln nicht die Qualität wider, die man von Spielen der Gegenwart kennt. Schade eigentlich. Trotzdem sollten vor allem Spieler den 3DMark 11 auf ihrer Festplatte haben, und sei es nur um zu erkennen, wann sie mal wieder aufrüsten sollten, um auf die Spielezukunft vorbereitet zu sein.

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Sven Wernicke am 15 Dez 2010 @ 17:36
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