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Dies und das: Irrsinn und die Illusion der Bewegungsspiele - Reportage

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Die Gesetzmässigkeiten des Bewegungsspiels

Scheinbar gelten für Bewegungsspiele nicht dieselben Gesetzmässigkeiten wie für konventionelle Spiele. Und tatsächlich besitzen Hardcore-Games ein paar Aspekte, die sie den Bewegungsspielen voraushaben:

1.) Der normale Controller besitzt mehr Bedienelemente als eine Bewegungssteuerung (mit oder ohne Pad) - a priori sind klassische Games spielerisch gehaltvoller, weil sie mehr Spielelemente auf einfachem Knopfdruck ermöglichen.
2.) Dadurch, dass die Abfrage von Knopfdrücken weniger Rechenkapazität benötigt, bleibt mehr Leistung für die Berechnung von KI, Physik und Grafik über.
3.) Die meisten Spiele ermöglichen es, die Tastenbelegung zu individualisieren, und erhöhen damit den Komfort - zumal sie von der Couch aus gespielt werden können. Entspannung pur.

Und Bewegungsspiele besitzen natürlich auch ihre Vorteile:
1.) Sie senken die Barriere zwischen Maschine und Mensch - meist müssen alltägliche, bekannte Bewegungen ausgeführt werden, um das Spiel zu kontrollieren.
2.) Die Spiele sind schnell zu erlernen, da ihr Umfang meist begrenzt ist.
3.) Sie abstrahieren viel, weshalb die Bezeichnung "Spiel" passender ist als bei Hardcore-Titeln.

Was Bewegungsspiele also können, ist hier kurz aufgeschlüsselt. Und was können sie nicht? All das, was Hardcore-Titel von den Casual Games abhebt.

Dies und das Bild
Die Illusion der Spieler war/ist, ähnlich agieren zu können wie auf dem Holodeck der Enterprise aus Star Trek. Ein Junge im Bild? Mit dem muss man reden (können). Ein Ball? Den will man aufnehmen, dribbeln, schmeissen, schiessen. Oder das kommende Gears of War 3: In Deckung gehen, selbst aus selbiger feuern, Gegner niederschlagen. Wer glaubt allen Ernstes daran, dass Gezappel einen kompletten Shooter spielbar machen könnte? Ein solches Game wäre mehr eine Aneinanderreihung von Quick-Time-Events, denn Hardcore-Zockertraum.

Dies und das Bild
Anderes Beispiel: Forza Motorsport 4, das bekanntermassen mit Kinect-Support angekündigt wurde. Denkbar wären die Erfassung von Kopfbewegungen und ein Casual-Game-Modus, der das One-Button-Drive des Vorgängers noch weiter abstrahiert.

Dies und das
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Daniel Wendorf am 11 Feb 2011 @ 19:25
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