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Dies und das: Der MAGIX Music Maker 17 Premium Special

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Erweiterbar bis zum Geht-nicht-mehr

Wem also die mitgelieferten Plugins nicht ausreichen, der installiert kurzerhand eigene - neben dem Internet sind insbesondere Hefte wie Guitar&Keys oder die beat zu empfehlen, die jeden Monat neue Samples und VSTs per CD/DVD mitliefern. Überhaupt ist die Politik der offenen Schnittstellen ein grosses Plus der MAGIX-Produkte - VSTs der Konkurrenten können installiert, Samples per Import in die Bibliothek dauerhaft aufgenommen und Presets für das Mastering oder Instrumenteneinstellung einfach als Backup geladen werden.

Eine Empfehlung unsererseits gibt es für die Soundpool-DVDs von MAGIX: Mit mehr als 6000 Samples pro Datenträger sind sie üppig gefüllt und die Investition von etwa 30 Euro gerechtfertigt. Festplattenspeicher sollte in Massen vorhanden sein - schon nach wenigen Paketen kommt man auf über 30 GB an Daten.

"Und in echt?"

Der Music Maker ist vordergründig als Sequenzer gedacht - also als Programm, mit dem man die Versatzstücke arrangieren kann. Eine Aufnahmefunktion für analoge Geräte gibt es zwar auch, jedoch empfehlen wir dort das MAGIX Music Studio 17, das extra für diesen Zweck programmiert wurde.

Bewusst sein sollte einem auch, dass eine separate Soundkarte im PC vorhanden sein sollte, um optimale Klangergebnisse zu erhalten - auf Laptops läuft der Music Maker auch, kann aber zumeist nicht überzeugen, da die verbauten Chips sehr billig sind, eine zu grosse Latenz bei der Ansteuerung durch die MIDI-Controller aufweisen und mit mehr als 16 Stimmen schnell überfordert sind. Auch leiden Laptops oft unter einer zu geringen Auflösung - optimalerweise sind 1680x1050 Bildpunkte zu empfehlen. Wer das Geld hat, sollte gar über die Anschaffung eines zweiten Monitors nachdenken, damit der Spur-Editor und die Kontextmenüs gänzlich voneinander getrennt dargestellt werden können.

Fazit von Daniel Wendorf

Der Music Maker 17 Premium ist ein sehr gutes Programm für Musikinteressierte, Einsteiger in die digitale Erschaffung von Songs und Leute, die schnell mal die ein oder andere Idee notieren möchten. Das Programm arbeitet zumeist stabil, besitzt eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Soundbibliothek und viele Plugins sowie Instrumente, die zudem bequem erweitert werden können. Ein einfacher Einstieg, viele Funktionen, die eigene Songs fast wie teure Produktionen klingen lassen, und die optimierte Sound-Engine sind Punkte, die für den Music Maker sprechen - abgesehen vom günstigen Preis. Dass es ab und an zu Abstürzen kommt und Probleme beim Import älterer MAGIX-Projekte auftauchen, ist unschön, wird aber hoffentlich noch per Patch behoben. Alles in allem eine empfehlenswerte Software zum niedrigen Preis.

Für einen kurzen Einblick in die Software empfehlen wir euch den folgenden Link von MAGIX:

Dies und das
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Daniel Wendorf am 21 Mrz 2011 @ 22:26
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