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Dies und das: Sony Ericsson Xperia PLAY Hardware Test

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Fazit von Alexander Boedeker

Allen Unkenrufen zum Trotz, dass das Xperia PLAY nichts Halbes und nichts Ganzes sei, gefällt mir das Gerät. Die UX-Oberfläche harmoniert mit dem eingebauten Grafikbeschleuniger so gut, wie ich es bislang nur bei ganz wenigen Android-Geräten erlebt habe. Dank einer Vielzahl an Programmen, die neben dem ganzen Android-Standard vorinstalliert sind, bin ich schon ohne Market-Zugang bestens gerüstet. Erfreulich ist auch, dass Sony Ericsson mit der Zeit gegangen ist und das Gerät gleich mit der Android-Version 2.3 ausliefert. Das Gamepad an sich ist für Vielzocker richtig klasse, auch wenn man auf die Sensortasten ruhig hätte verzichten können, bringen sie doch kaum einen Mehrwert, da sie nur selten unterstützt werden. Der unschlagbare Vorteil des Gamepads ist aber, und das können selbst diejenigen nicht bestreiten, die das Xperia PLAY nicht mögen, dass die Sicht auf das Display durch die eigenen Finger nicht eingeschränkt wird. Da ich eine Vielzahl an Spielen hervorragend via Gamepad-Tasten bedienen kann, bleibt der Bildschirm frei für die Action.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Man merkt ein wenig, dass Sony Ericsson noch nicht so lange im Android-Geschäft mitmischt, denn Speicherplatz ist hierbei das A und O. Das iPhone macht es vor, andere Hersteller ziehen allmählich nach. Nahezu der gesamte Speicherplatz eines iPhones - immerhin mehrere Gigabyte - stehen zum Installieren von Spielen und Programmen zur Verfügung. Da kommt das Xperia PLAY bei weitem nicht mit. Zwar lassen sich durch Tricksereien wie Apps2SD noch ein paar Megabyte mehr herausschlagen, trotzdem sollte man immer ein Auge auf den noch verfügbaren Speicherplatz werfen und gegebenenfalls den Cache löschen oder seltener gebrauchte Programme deinstallieren.

Alles in allem kann man das Xperia PLAY hauptsächlich für Hardcore-Zocker empfehlen. Zwar mangelt es noch an Spielen, die die Hardware in vollem Umfang unterstützen, trotzdem zeigen die bislang verfügbaren Games, in welche Richtung sich das PLAY entwickeln könnte. Die Hardware ist, sieht man von dem zu geringen Speicherplatz ab, top - und selbst die Software ist auf aktuellem Stand. Wer jedoch nur gelegentlich ein Spielchen zockt, sollte nach einer anderen Alternative Ausschau halten, denn mit 175 Gramm ist das Sony Ericsson-Modell eine Spur zu schwer geraten.

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Alexander Boedeker am 12 Sep 2011 @ 09:51
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