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Dies und das: simvalley SP-80 Hardware Test

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Fast wie ein Grosser

Mit der Aussenwelt lässt sich mit dem SP-80 auf vielfältige Weise in Kontakt treten. Ob per Bluetooth, WLAN oder mit dem mobilen Datennetz - hier lässt der günstige Androide kaum einen Wunsch unerfüllt. Sogar einen echten GPS-Empfänger hat man dem Gerät spendiert. Allerdings ist nicht alles Gold, das auf dem Papier glänzt, denn nur eine von den beiden Simkarten kann auf das 3G-Netz zugreifen - und zwar nur bis maximal 384 kbit/s. Der zweite Simkarten-Slot ist lediglich für GPRS- oder maximal EDGE-Geschwindigkeit ausgelegt. Auch beim Speicherplatz muss man Abstriche machen. So ist der interne Gerätespeicher mit knapp über 100 MB ziemlich eng bemessen. Zwar erlaubt euch das Betriebssystem, einen Grossteil der Daten von installierten Anwendungen auf eine microSD-Karte, die ihr ins Gerät einlegen könnt, zu schieben - trotzdem sinkt der verfügbare interne Speicherplatz nach der Installation eines Programmes spürbar.

Der Akku verfügt über 1.150 mAh. Dies ist für ein Smartphone an sich nicht viel, denn HTC und Samsung liefern teilweise bereits Batterien mit mehr als 1.800 mAh aus. Trotzdem hält das SP-80 erstaunlich lange durch. Trotz mehrerer Stunden im Internet sowie einiger Telefonate und SMS bleibt am Ende eines Tages noch genügend Restkapazität übrig. Immerhin muss man dabei bedenken, dass gleich zwei Simkarten zur gleichen Zeit eingebucht sind. Wer das SP-80 nur zum gelegentlichen Surfen oder Telefonieren benutzt, wird sogar mehrere Tage mit einer Aufladung überstehen.

"Google pur" ist der neue Trend

Anstatt, wie beispielsweise beim Huawei Ideos X3, dem Gerät einen eigenen Look zu verpassen, bekommt man mit dem SP-80 ein kaum vom Hersteller modifiziertes Betriebssystem geboten. So hat sich simvalley bei der Gestaltung der Oberfläche sehr zurückgehalten und präsentiert im SP-80 den 2.3-Standard-Android-Launcher. Auch die Apps sind ziemlich standard. Lediglich ein Facebook-Client, ein Taskmanager sowie ein Programm namens "Ersatzteile" (besser bekannt als "Spare Parts") wurden nachträglich hinzugefügt. Ihr bekommt dadurch also ein ähnlich puristisches Google-Handy wie das Nexus S präsentiert. Selbst das Nexus-Live-Wallpaper kann eingeschaltet werden.

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Auf den zweiten Blick bietet das SP-80 dennoch einige kleinere Modifizierungen. Wer beispielsweise die Statusleiste herunterzieht, bekommt nicht nur aktuelle Ereignisse wie verpasste Anrufe oder neue SMS/E-Mails präsentiert, sondern kann auch WLAN, Bluetooth, GPS, die Datenverbindung oder den Flugmodus schnell an- und ausschalten. Auch verschieden einstellbare Audioprofile - Allgemein, Lautlos etc. - sind ein dankenswertes Feature, welches man auf nahezu allen modernen Smartphones vermisst. Die planbare Ein- und Ausschaltung des Handys gehört ebenso in die Kategorie "Hier hat jemand mitgedacht!". Die automatische Helligkeitsregulierung funktionierte in unserem Testgerät mit eingeschalteter Code-Sperre jedoch nicht immer reibungslos. Insbesondere nach dem Beenden eines Gespräches blieb der Bildschirm, der sich während eines Telefonats abschaltet, auch weiterhin aus. Selbst das mehrmalige Drücken der Einschalttaste lieferte keinen Erfolg. Abhilfe verschaffen die Abschaltung der automatischen Helligkeit und die manuelle Einstellung der Leuchtintensität.

Dies und das Bild
Herzstück des SP-80 ist natürlich die Dualsim-Funktionalität. Zwei normale Simkarten können unter dem Akku eingelegt werden. Per Menü könnt ihr entscheiden, ob sich beide Simkarten parallel ins Netz einbuchen sollen oder ob nur eine Karte aktiv sein soll. Zudem lässt euch das Handy die Wahl, welche Simkarte für einen Sprach- oder Videoanruf, für SMS/MMS und für die Datenverbindung als Standard gesetzt werden soll. Auch die Einstellung "Immer fragen" ist für die Telefonie und das Verschicken von Nachrichten auswählbar.

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Alexander Boedeker am 15 Mrz 2012 @ 11:31
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