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Dies und das: Lioncast Hardware Special

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PS3-Controller LC20

Controller kann man nie genug besitzen, vor allem dann nicht, wenn sie qualitativ hochwertig, aber trotzdem erschwinglich sind. Im Gegensatz zum fast 60 Euro teuren Sony-Original muss man für den LC20 von Lioncast nur 12,95 Euro berappen. Kann sich auch hier der Löwe als kostengünstige Alternative behaupten? Die Verarbeitung ist jedenfalls auf gewohntem Niveau: schwarzes, robustes Plastik, passgenau und ohne Nasen gefertigt. Da die beiden Griffe etwas länger ausgefallen sind, liegt der LC20 besser in der Hand als das Sony-Pendant. Lioncast relativiert diesen Vorteil jedoch mit einem Designfehler. Anstatt die Oberfläche des Gamepads anzurauen respektive zu gummieren, hat man sich für glattes Plastik entschieden. Das fühlt sich schon nach kurzer Zeit unangenehm an, spätestens nach stundenlangem Gebrauch flutscht der LC20 wie Flüssigseife.

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Bei der Tastenanordnung wagt jedoch auch der Löwe kaum Experimente, und das ist gut so, schliesslich lässt Sonys Vorlage kaum Wünsche offen. Eine Ausnahme bildet das Digikreuz, das beim LC20 minimal gewachsen ist und dank zusätzlicher Druckpunkte die Bewegung in nicht nur vier, sondern in acht Himmelsrichtungen zulässt. Eine heikle Angelegenheit, sind die Pfeiltasten doch die Achillesferse eines jeden Controllers. Abgesehen vom zu klein bemessenen Abstand zum linken Analogstick beweist die Zottelmähne aber auch hier, dass sie ihr Handwerk versteht.

Die restlichen Knöpfe und Tasten sind genauso angeordnet wie beim Original, sodass wir in Sachen Ergonomie keine Abstriche in Kauf nehmen müssen. Im Gegenteil, Lioncast hat dem LC20 sogar ein kleines Schmankerl spendiert. Der zusätzliche Turbo-Knopf lässt sich frei belegen und so den individuellen Bedürfnissen anpassen, zum Beispiel in flotten Arcade-Shootern mit aktiviertem Rapidfire - Retrofans wird's freuen. Auch die beiden Steuerknüppel überzeugen mit tadelloser Dreherkennung ohne Aussetzer. Kabellos kann man jedoch nicht spielen, was angesichts des sehr fairen Preises aber nicht verwunderlich ist, zumal das USB-Kabel satte drei Meter lang ist. Empfehlenswert!

Xbox 360 Ersatzakku

Traurig, aber wahr: Die Akkus der originalen Xbox 360 Wireless-Controller erleben in der Regel nicht einmal ihren ersten Geburtstag, dann geben sie den Geist auf. Vor allem für Funkfetischisten und Kabelsalatverweigerer ein echtes Ärgernis, zumal ein Ersatzakku von Microsoft mit ca. 15 Euro zu Buche schlägt. Aber Lioncast hat zum Glück ein üppiges Repertoire - und auch für's bequeme Spielen ohne Strippen eine Lösung. Wir haben uns den Xbox 360-Akku mit Ladekabel in weisser Farbe angesehen.

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Und was soll man sagen: Der Stromspeicher passt an die Rückseite des Controllers, als wolle er nie mehr loslassen. Zudem ist er mit 3600 mAh ein regelrechtes Kraftpaket, das auch nach ausufernden Zockernächten keinen Hunger schiebt. Die vom Hersteller angegebenen 18 Stunden scheinen realistisch, wir konnten uns im Test über 16 Stunden lang durch Darksiders metzeln, bis zum ersten Mal die Verbindung abbrach. Allerdings muss hierbei angemerkt werden, dass Darksiders kaum die Vibrationsmotoren des Controllers beansprucht. In Forza 4 zum Beispiel, wo uns im Sekundentakt die Hände durchgeschüttelt werden, ist dementsprechend auch schneller der Saft alle. Aus 18 Stunden werden so mitunter nur 10 Stunden - je nachdem, wie sehr der Akku beansprucht wird.

Zur Langlebigkeit des Lioncast-Akkus können wir nach so kurzer Zeit natürlich noch nichts sagen, hoffen aber auf eine deutlich längere Lebensdauer. Da der weisse Winzling aber inklusive 1 Meter langem Ladekabel nur 4,95 Euro kostet, kann man hier nichts verkehrt machen und bekommt einen potenten Akku mit ausreichend Leistung.

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Mirco Kaempfer am 21 Aug 2012 @ 10:05
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