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SIEA: Video Gamers in Europe 2008 Special

  Global 


Werden die Zahlen auf die Bevölkerungsgruppe zwischen 16 und 30 Jahren heruntergebrochen, liegt der Anteil aktiver Spieler in England bereits bei knapp 50 Prozent, in Spanien und Finnland sind es um die 40 Prozent. Aber auch in der Gruppe zwischen 31 und 49 Jahren spielen selbst in England immerhin ein Drittel und in den anderen Ländern um die 20 Prozent der Befragten regelmässig Videogames. Games sind also längst in der Familie angekommen und keine Angelegenheit mehr nur für männliche Jugendliche. Das Durchschnittsalter der aktiven Gamer liegt gemäss der Studie bei zirka 30 Jahren. Eine Gruppe, die sich die teuren neuen Konsolen gut leisten kann und den Markt weiter vorantreibt.

Detaillierte Zahlen von der Schweiz

Die nächste Studie vergrösserte den Radius der Zielgruppe und der Länder deutlich. So wurden jetzt 6000 aktive Gamer befragt und dabei auch die Schweiz berücksichtigt. Leider ist die Zahl mit 288 Personen in der Schweiz nicht repräsentativ, in Zukunft soll sie aber vergrössert werden.

Auffallend sind in der Erhebung der aktuellen Beschäftigung zwei Punkte: Im Gegensatz zum europäischen Schnitt ist der Anteil von Studenten, die aktiv zocken, in der Schweiz massiv geringer (10 zu 25 Prozent im weiteren Europa), dafür ist der Anteil derjenigen, die in Dienstleistungsbetrieben wie in Banken, Versicherungen und im Handel arbeiten sehr viel höher (16 zu 7 Prozent). Dies hat einen markanten Vorteil, denn wer 100 Prozent arbeitet, hat mehr Verdienst und kann sich entsprechend mehr Hard- und Software kaufen. Genau dies bestätigte sich auch in der Frage nach dem Einkommen, wo die Schweizer Gamer zwischen 36000 und 40000 Euro im Jahr liegen und somit den europäischen Schnitt um das Dreifache überragen. Grundsätzlich zieht sich die Begeisterung für Spiele durch alle möglichen Beschäftigungs- und Ausbildungsschichten, ein weiteres Indiz für die grosse Verbreitung.

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Erik Beyer am 10 Jun 2008 @ 08:36
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