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Top 10: Special - Die grössten Spielemythen

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1996 träumte jeder Nerd davon, Lara Croft die Kleider vom Leib zu reissen. Beim besten Kumpel hat es ja schliesslich auch angeblich funktioniert. Nur beim eigenen Spiel ging es nicht. Heute ist klar, warum ihr euch jahrelang ohne Erfolg die Finger auf der Suche nach der nackten Lara wund gedrückt haben. Der Rat vom Kumpel war eine Lüge, aber keine schlimme. Es war eher ein Mythos, eine Spielemythos sozusagen. Wir haben uns umgehört, was sonst noch für moderne Legenden in den letzten Jahren auf Pausenhöfen, in Kinderzimmern und im World Wide Web entstanden sind.

Platz 10: Battlezone

Wir schreiben das Jahr 1980. Computerspiele sind zweidimensionale Welten, in denen die Charaktere von links nach rechts oder von unten nach oben gesteuert werden können.

Klar, dass vor 28 Jahren der erste 3D-Titel Battlezone die Gedanken manch eines Zockers beflügelte. Im Vergleich zu heutiger Technik ist das Spiel natürlich ein Witz, beim Erscheinen war der Titel, in dem ihr einen Panzer steuert, aber ein echter Hingucker:


Battlezone war das Spiel, die Zocker wollten schnell mehr und erzählten sich, dass die Autoren Ed Rotberg und Morgan Hoff weit mehr als nur das schnöde Schlachtfeld programmiert hätten. Wer 30 Minuten auf den im Hintergrund abgebildeten Vulkan zufahren würde, sollte in dessen Krater springen, und ein Schloss entdecken können.

Klang cool, aber egal, wie lange man in Richtung Vulkan tuckert, es gibt nie etwas anderes als das grüne Schlachtfeld zu sehen.

Platz 09: Super Mario 64

Super Mario 64 kennt jeder, oder? Für die, welche nicht zu den elf Millionen Käufern gehörten, hier die Geschichte in der Kurzfassung: Marios Feind Bowser hat Prinzessin Peach entführt. Das kann der Kult-Klempner natürlich nicht mit ansehen und macht sich auf, um Peach zu retten. Es beginnt eine Reise durch verschiedene Welten, in denen Schlüssel und Sterne gesammelt und der eine oder andere Gegner in Mario-Manier geplättet wird. Für alle, denen das nicht schnell genug ging, das Spiel im Schnelldurchlauf:


Wer sich mehr Zeit für das Spiel nahm, entdeckte früher oder später den Brunnen vor dem Schloss. Etwas unleserlich steht auf einer auf diesem angebrachten Tafel "L is real 2401". Was das wohl bedeuten soll?

"L", da waren sich alle einig, steht für Marios Bruder Luigi, der im normalen Spielverlauf von Super Mario 64 nicht vorkommt. Dass nach "is real" erklärt sein muss, wie man ihn freischaltet, geschenkt. Wofür aber "2401" steht, das war nicht zu entschlüsseln. Egal ob man 2401 mal dem Brunnen umkreist oder sonst eine Aktion in Massen tut, Luigi taucht nicht auf.

Vor ein paar Monaten tauchte dann ein Video auf, das des Rätsels Lösung enthielt:


Auf den ersten Blick ganz logisch. Ist es aber realistisch, dass Nintendo Jahre im voraus Veröffentlichungstermine plant? Wir wissen es nicht und auch Nintendo nimmt zu "L is real 2401" keine Stellung.

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Sebastian Hensel

 
Sebastian Hensel am 31 Jul 2008 @ 16:25
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