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HTC: 7 Trophy Hardware Test

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Die Hardware

Strenge Hardware-Vorgaben seitens Microsoft zwangen die Hersteller der Windows Phone 7-Geräte zu einer Mindestausstattung, die bei jedem Gerät vorhanden sein muss. Trotzdem unterscheiden sich - zumindest optisch - die einzelnen Geräte untereinander. HTC schickt zum Start des neuen Betriebssystems gleich drei Geräte ins Rennen: das HD7, das Mozart und das Trophy. Während das HD7 als Allround-Talent eingestuft wird, richtet sich das Mozart speziell an Musik-Fans währenddessen das Trophy als "Gamer-Handy" tituliert wird.

Das HTC 7 Trophy hat ein 3,8-Zoll-Display, welches etwas grösser als der Bildschirm von Apples iPhone ist. Mit einer WVGA-Auflösung von 480x800 Pixel werden auch kleinste Schriftzeichen auf dem Display gestochen scharf abgebildet. Das Display nimmt praktisch die komplette Vorderseite des Handys ein und umschliesst die drei ebenfalls auf der Frontseite untergebrachten kapazitiven Tasten. Eine minimale Berührung reicht dem kapazitiven und Multitouch-beherrschenden Display bereits aus, um zu reagieren. Hier kann sich selbst das iPhone noch eine Scheibe abschneiden. Dafür wurde das Trophy-Display ebenfalls mit einer besonderen Oberfläche beschichtet, so dass ihr den Bildschirm zum Beispiel mit einem Wisch übers Hemd fast perfekt reinigen könnt. Microfasertücher sind also fast überflüssig. Die erste Lieferung von HTC 7 Trophys wies jedoch bei manchen Geräten ein Problem auf. So zeigten mehrere von uns ausprobierte Modelle Schlieren auf dem Bildschirm, die sich hartnäckig hielten und kaum zu entfernen waren. Auch zahlreiche andere Käufer berichten in diversen Foren von diesem Problem. Vor dem Kauf solltet ihr also das Display unbedingt begutachten!

HTC Bild
Während der Rahmen des Trophy aus Metall besteht, wurde für den Akkudeckel, der übrigens recht einfach geöffnet werden kann, mattes Plastik verwendet. Somit ist das Gerät nur wenig anfällig gegenüber Kratzern. Inklusive einem eingelegten Akku bringt das Trophy 140 Gramm auf die Wage. Durch die Abmasse und das Gewicht liegt es recht gut in der Hand. Es ist weder zu schwer noch zu leicht. Durch den Verzicht auf Klavierlack auf der Rückseite ist das Handy griffig und rutscht nicht so leicht unbeabsichtigt aus der Hand.

Richtige Hardware-Tasten sind lediglich an der Seite verbaut; diese steuern die Lautstärke und das An- und Ausschalten des Geräts. Zudem befindet sich an der rechten Seite auch der Auslöseknopf für die eingebaute Kamera.

Auch die inneren Werte des Trophy können sich - zumindest in Teilen - sehen lassen. Ein 1-GHz-Prozessor sowie ein 576 MB grosser Arbeitsspeicher sorgen für flottes Arbeiten mit dem Gerät. Eine Speicherkarte ist zwar verbaut, diese kann jedoch nicht gewechselt werden. Dadurch bleibt der Speicherplatz leider auf 8 GB begrenzt. Wer also viel Musik, Videos und Spiele installiert, kann unter Umständen relativ schnell an die Kapazitätsgrenze stossen. Hier trumpft das iPhone 4 mit 16 GB beziehungsweise 32 GB oder jedes andere Gerät mit Speicherkarten-Erweiterung. Dafür ist das Trophy für sämtliche kommunikativen Herausforderungen gerüstet. Es beherrscht sämtliche Mobilfunkstandards wie HSDPA (bis zu 7,2 Mbit/s), UMTS, EDGE und GRPS, schreckt auch nicht vor WLAN 802.11 b/g/n zurück und findet sich mittels eines GPS-Empfängers und eines digitalen Kompass auch problemlos in der Wildnis zurecht. Beschleunigungs-, Umgebungslicht- sowie Nährungssensoren gehören ebenfalls zur Ausstattung.

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Alexander Boedeker am 23 Dez 2010 @ 15:24
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