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HTC: One X und V im Hardware Test

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iPhone-Killer in Sicht?

Die Bezeichnung "Flaggschiff" nahm man bei HTC-Geräten in den letzten Monaten mehrmals in den Mund. Egal, ob das Sensation, das Sensation XL oder das EVO 3D, HTC mischt am Smartphone-Markt ganz vorne mit. Mit der One-Reihe, die kurz vor der Einführung des neuen Samsung Galaxy S III auf den Markt kam, will man sich selbst übertrumpfen. Dazu spendiert man nicht nur allen One-Geräten eine neue Oberfläche inklusive Ice Cream Sandwich-Android-Version, sondern packt auch unter die Hardware-Haube nahezu alles, was technisch irgendwie verfügbar ist.

Auffällig, wenn man das X oder das V zum ersten Mal in die Hand nimmt, ist die hohe Verarbeitungsqualität. Nervige Spaltmasse, knarzende Akkudeckel oder schlecht sitzende Abdeckungen - durchaus Probleme, mit denen auch HTC in der Vergangenheit zu kämpfen hatte - sucht man hier vergebens. Beide Geräte fühlen sich an, als wären sie aus einem Guss. Dies ist auch gar nicht mal so abwegig, handelt es sich doch um Unibody-Modelle, die tatsächlich aus einem einzigen gefertigten Gehäuse bestehen. Als Material nutzt HTC für das One V Aluminium, während das One X hauptsächlich aus Polycarbonat besteht. Dadurch fühlen sich beide Geräte kühl, geschmeidig und einfach nur klasse an. Kein Vergleich zu manchen Plastikbombern. Beide Geräte sind zudem etwas geschwungen, damit sie nicht so leicht aus der Hand rutschen.

Klarer Vorteil des Unibody-Gehäuses ist, dass beide Geräte extrem dünn sind. Doch der Nachteil, dass ein Austausch des Akkus wie beim iPhone nur noch direkt durch den Hersteller möglich ist, kann man nicht von der Hand weisen. Immerhin halten beide Geräte einen Arbeitstag problemlos durch, wenn man nicht dauerhaft grössere Datenmengen aus dem mobilen Netz zieht oder stundenlang 3D-Spiele zockt. Beim Thema Akkulaufzeit hat das One V aufgrund eines schwächeren Prozessors und des kleineren Bildschirms die Nase etwas vorn. Enttäuscht waren wir jedoch von der Ladezeit des X, welches sich deutlich länger Zeit für eine komplette Aufladung nimmt, als Vergleichsmodelle.

HTC Bild
Kommen wir zum Thema Handlichkeit. Das V kommt mit einer Bildschirmgrösse von 3,7 Zoll vergleichsweise klein daher. Wenn man bedenkt, dass dieses immer noch 0,2 Zoll grösser als das Display des iPhone 4S ausfällt, dann ist der 9,4 cm-(Diagonale)-Touchscreen gross genug, um Websites anzusteuern, Filme zu schauen oder das eine oder andere Spiel zu starten. Richtig gigantisch und in Richtung Tablet schielend ist das One X-Display. Dieses ist mit 4,7 Zoll ein ganzes Zoll grösser als der Bildschirm des kleinsten One-Vertreters. Dafür werdet ihr mit einer brillanten Auflösung von 1280x720 Bildpunkten belohnt, die selbst kleinste Schriftarten gestochen scharf wiedergeben kann, während das One V lediglich auf die heutige Standardauflösung von 480x800 Pixeln zurückgreift. Beide Displays sind jedoch farbintensiv und basieren auf der LCD2-Technologie. HTC hat zudem recht platzsparend gearbeitet, so dass die Displays nahezu die komplette Vorderfront einnehmen. Die Ein-Hand-Bedienung wird aufgrund der Display-Grösse beim X jedoch manchmal etwas erschwert. Die 130g des X und die 115g des V sind angenehm leicht.

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Alexander Boedeker am 02 Jul 2012 @ 14:08
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