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HTC: One X und V im Hardware Test

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Alles neu macht eine Süssigkeit

Beide Geräte nutzen die gleiche Software-Basis und arbeiten bereits ab Werk mit Android 4 Ice Cream Sandwich. Dadurch profitiert ihr von zahlreichen Veränderungen und Verbesserungen, die die zuletzt veröffentlichten HTC-Geräte, auch wenn bereits viele ein Update auf die 4er-Version erhalten haben, noch schmerzlich vermissen lassen. Neben einigen aktualisierten Programmen wie beispielsweise einem neuen Webbrowser oder eine aktualisierte und mit erweiterten Funktionen ausgestattete GMail-App, wurde auch kräftig an der Optik gefeilt. Nahezu alle Funktionen und Bereiche wurden neu gestaltet und der Benutzerführung entsprechend angepasst. Wichtigstes Feature ist die Hardware-Beschleunigung, die nun im ganzen System greift. Nahezu alle Standard-Apps nutzen diese bereits; nachinstallierte Programme müssen sie jedoch explizit von Entwicklerseite aus unterstützen. Zwar gibt es tief in den Einstellungen verborgen eine Möglichkeit, diese Beschleunigung zu forcieren, allerdings klappt das nicht immer reibungslos.

Auch HTC passt sich mit einer aktualisierten Sense-Oberfläche dem ICS-Betriebssystem an. Die neue Sense 4.0-Oberfläche bietet noch immer genügend Platz für individuelle Entfaltung. Auf ihr könnt ihr wie gehabt Apps, Verknüpfungen und Widgets nach Belieben ablegen. Im Vergleich zu ihren Vorgängern wurde Sense 4 wesentlich entschlackt, so dass die Oberfläche nicht mehr ganz so viel Arbeitsspeicher im Betrieb schluckt. Zusätzlich wurde das Look and Feel ein wenig mehr der Standardoberfläche angepasst. Anstatt nun horizontal durch eure Programme im App-Drawer zu scrollen, könnt ihr dies nun vertikal machen. Auch das etwas unsinnige, in der Vorgänger-Sense-Version eingeführte 3D-Karussell gehört der Vergangenheit an. Der Lockscreen lässt sich auch dieses Mal auf vielfältige Weise individualisieren, während ihr das Gerät auch ganz smart per Gesichtserkennung freischalten könnt. Letzteres funktioniert allerdings - systembedingt - mehr schlecht als recht, müsst ihr doch zum Entsperren stets mit dem gleichen Gesichtsausdruck auf euer Display schauen.

Während HTC die üblichen Verdächtigen wie etwa Twitter, Facebook und Google+ schon vorinstalliert hat, handelt es sich bei der Dropbox-App - wie erwähnt - um eine spezielle Version, die euch bei der Ersteinrichtung für insgesamt zwei Jahre 25 GB zusätzlichen Online-Speicher zur Verfügung stellt. Solltet ihr übrigens bestimmte Apps nicht benötigen, müsst ihr diese nicht länger als Karteileichen mit euch herumführen, lassen sich doch wenigstens einige Programme neuerdings auch ohne Root-Rechte deaktivieren.

HTC Bild
Dank ICS ist die Benutzerführung nicht immer ganz einleuchtend, und HTC schürt dieses Problem bei beiden Geräten mit dem Verzicht auf eine Menütaste. Den Entwicklern ist es nun freigestellt, wo sie ihre Einstellungen, die früher per Menütaste erreicht werden konnten, verstecken wollen. Diese Einstellungen lassen sich nun in Form von drei Punkten mal oben, unten, links oder rechts auf dem Bildschirm finden. Mal gibt es sie auch gar nicht, dann müsst ihr einfach die ebenfalls neue Multitasking-Taste unterhalb des Displays länger drücken. Letztere ruft mit einer kurzen Berührung übrigens einen Taskmanager auf, mit welchem ihr zwischen aktiven Programmen hin- und herspringen könnt. Per Fingerwisch lassen sich geöffnete Apps schliessen. Das X nutzt einen etwas modifizierten Taskmanager, welcher die aktiven Programme - ähnlich wie bei Windows Phone - als Screenshot darstellt.

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Alexander Boedeker am 02 Jul 2012 @ 14:08
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