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HTC: One X und V im Hardware Test

  Global 

Fazit von Alexander Boedeker

Mit dem One X und dem One V stehen sich zwei Geräte gegenüber, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen sollen. Während das X insbesondere das iPhone 4S und natürlich das Galaxy S III aufs Korn nehmen soll, lässt sich das V eher im mittleren bis unteren Preissegment ansiedeln. Das Unibody-Design verleiht dem X und dem V eine stabile Note, wenngleich dies auf Kosten des Akkuwechsels geht. Beide Geräte nutzen bereits ab Werk Android 4 und profitieren dementsprechend von zahlreichen Software-Verbesserungen. Dass HTC mal wieder so einige Apps, die möglicherweise ein Kunde gar nicht benötigt, vorinstalliert, ist ärgerlich, wenngleich man diesen Umstand zumindest teilweise auch ohne Root-Berechtigung umgehen kann. 25 GB zusätzlicher Online-Speicher bei Dropbox ist hingegen eine sinnvolle Angelegenheit, auch wenn der Bonus nach zwei Jahren wieder zurückgestuft wird. Sense 4 hinterlässt bei mir ebenfalls einen positiven Eindruck, wurde das Memory-Monster doch an vielen Stellen entschlackt. An die Funktionen diverser Drittanbieter-Homescreens reicht man dennoch nicht heran. Allen voran die Tatsache, dass ich meinen mühselig eingerichteten Startbildschirm nicht sichern und somit auf ein anderes Gerät übertragen kann, ist unverständlich.

Abgesehen von einem Hardware-Defekt mit dem eingebauten WLAN-Modul bei einigen Geräten, teilt sich das One X mit dem 4S und dem S III das Siegertreppchen in puncto Ausstattung. Das X lässt hierbei keine Wünsche offen. Eine NFC-Unterstützung, ein grosses Display sowie ein schneller Internetzugriff runden das Paket ab. Der Vierkernprozessor sorgt für die nötige Power, um wirklich alles momentan Mögliche bewerkstelligen zu können. Mit 32 GB stehen euch hierfür genügend freie Kapazitäten bereit. Dafür müsst ihr jedoch auch tiefer in die Tasche greifen. Rund 500 Euro beziehungsweise 600 SFr. werden derzeit für das X verlangt.

Das V kostet knapp die Hälfte, will aber auf vieles nicht verzichten. Während die verwendete Software nahezu identisch mit der aus dem X ist, muss man bei der Hardware jedoch Abstriche machen. Ein Einkernprozessor und nur 512 MB Arbeitsspeicher sorgen manchmal für eine kleine Denkpause während der Bedienung, wenngleich dies bei der Benutzung nicht immer für Betrübnis sorgt, da das OS dennoch insgesamt flüssig bedienbar bleibt. Extrem aufwändige 3D-Spiele und ausuferndes Multitasking sind jedoch problematisch. Trotzdem stemmt man auch mit dem V vielfältige Aufgaben zum günstigen Preis, da es alle mittlerweile zum Standard gehörenden Funktionen problemlos beherrscht.

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Alexander Boedeker am 02 Jul 2012 @ 14:08
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