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MotoGP 13: Spieletipps/Tricks

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Alle Motorräder lassen sich optimal mit einem Analog-Gamepad kontrollieren. Legt dabei die Lenkung auf die X-Achse des linken Analog-Sticks, das Vor- und Zurückbeugen auf die Y-Achse. So gewöhnen ihr euch am schnellsten an das wichtige Anpassen der Fahrer-Körperposition auf der Strecke. Bremsmanöver sind beispielsweise erheblich wirkungsvoller, wenn ihr euren Oberkörper voll in den Wind stellt. Im Gegensatz dazu bringt das Kauern hinter der kleinen Plexiglas-Schutzscheibe einige Sekundenbruchteile auf den Geraden.

In den beiden geringeren Schwierigkeitsgraden holt ihr eure Gegner selbst nach Stürzen noch locker ein, ausgenommen die ersten beiden Positionen, die hart umkämpft sind. Auf einen Renn-Neustart könnt ihr daher getrost verzichten - das spart Nerven und hilft, die Strecken besser kennen zu lernen. Fahrt am besten anfänglich drei bis maximal fünf Runden pro Rennen.

Vermeidet Gegnerkontakt, das führt nur allzu schnell zu zeitraubenden Stürzen. Es ist zwar mehr als verlockend, sich in Kurven gegen einen Kontrahenten "Leder an Leder" durchzusetzen. Die Gefahr eines Abflugs ist dabei aber viel zu gross. Überholt eure Gegner daher möglichst risikolos auf Geraden und den Innenseiten der Kurven. Doch auch auf den Geraden solltet ihr beim Überholen darauf achten, nicht zu früh wieder einzuscheren. Kontakt mit dem Vorderrad eures Gegners bedeutet fast unweigerlich einen Sturz und dadurch bedingt einen enormen Zeitverlust.

Drifts sind in den engen Haarnadelkurven ein probates Mittel, um rasch wieder die Beschleunigung aufnehmen zu können, weil das Motorrad bereits wieder optimal auf die nächste Gerade ausgerichtet ist. Dies funktioniert allerdings nur mit der Hinterrad-Bremse, weswegen Anfänger zu Beginn einige Probleme mit der Handhabung haben werden. Übt diese zeitsparenden Drift am besten in den Übungsrunden vor der Qualifikation.

MotoGP 13 Bild

Die Fähigkeit, das Motorrad in den Kurven zu beherrschen, trennt die Spreu vom Weizen. Um eine Kurve perfekt zu durchfahren, müsst ihr die Kurve aussen anfahren und dann euer Motorrad möglichst weit nach innen lehnen. Anschliessend beschleunigt ihr aus der Kurve heraus. Je weiter das Bike geneigt werden kann, desto grösser können die Geschwindigkeit und die daraus resultierenden Fliehkräfte sein.

Der richtige und konsequente Umgang mit Vorder- und Hinterradbremse bringt wertvolle Sekunden auf der Strecke. Eine Erhöhung der Bremsfähigkeit bewirkt, dass ihr euch den Kurven mit höherer Geschwindigkeit nähern und so später und härter bremsen könnt. Dabei dürft ihr jedoch nicht ausser Acht lassen, dass die Bikes ein enormes Gewicht aufweisen. Viel Präzision ist gefordert, wenn ihr mit vollem Risiko eine Kurve anbremsen wollt. Seid ihr einmal zu schnell in einer Kurve, sind euch Strafsekunden für einen längeren Ausritt ins Kiesbett oder ins Gras bereits sicher.

Echte Profis fahren selbstverständlich mit manueller Schaltung. Dabei gilt es zu beachten, dass zügiges Schalten eine optimale Beschleunigung ermöglicht. Wenn ihr während der Schaltvorgänge Zeit verliert, ist das gleichzusetzen mit einem groben Fahrfehler! Habt ihr Punkte in euer Beschleunigungsattribut investiert, ist euer Fahrer in der Lage, deutlich stabiler an Speed zu gewinnen und früher in Kurven zu beschleunigen.

Die Motorrad-Einstellungen haben deutlichen Einfluss auf die Fahrleistungen der Bikes. Insbesondere Radstand und Übersetzung sorgen für ein verbessertes Fahrgefühl: Probiert ruhig auch mal scheinbar verrückte Einstellungen aus. Nur die Trainingszeit selbst und euer Bauchgefühl verraten euch, ob die vorgenommene Einstellung eurem Fahrstil entspricht und letztlich konkurrenzfähig ist in der Qualifikation oder im Rennen selbst.

In den Qualifikationen habt ihr ausreichend Zeit, um eine optimale, schnelle Runde zu absolvieren. Konzentriert euch in den ersten fünf Runden darauf, die optimale Linie zu finden. Erst in den letzten fünf Minuten solltet ihr, nach einer kleinen Konzentrationspause, auf Angriff gehen. Dabei aber nicht vergessen, dass auch noch andere Fahrer auf der Strecke sind! Versucht, eine möglichst freie Fahrt bei der schnellen Runde zu haben und lasst auch mal Pulks von Gegnern wegziehen, damit sie euch nicht bei der nächsten Runde behindern.

Beim Start der Rennen solltet ihr keine wilden Manöver ausführen, um Gegner zu blockieren. Konzentriert euch lieber auf eure eigene Beschleunigung und kauert frühzeitig hinter der Schutzscheibe eures Bikes, um möglichst wenig Luftwiderstand zu bieten. Haltet euch in der ersten Kurve auch noch aus Positionskämpfen fern und überholt die ersten Fahrer lieber auf der anschliessenden Geraden.

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Markus Grunow

 
Markus Grunow am 30 Jun 2013 @ 11:12
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