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Tiger Woods PGA Tour 09: Spieletipps/Tricks

  Playstation 3 XBOX 360 

Nutzt vor jedem Schlag die Vorteile des "Confidence"-Features. Je höher eure Zuversicht ist, desto besser das Ergebnis. Niedrige Zuversicht könnt ihr in den Trainingsevents rasch wieder herstellen. Weiterhin könnt ihr die Risiko-Komponente verwenden, um herauszufinden, welche Schläge einen Versuch wert sind.

Wenn ihr Fortschritte in den Modi Tiger Challenge und PGA TOUR Season macht, könnt ihr Karriere-Erfahrungspunkte sammeln. Setzt sie regelmässig ein, um die Fähigkeiten eures Spielers über das Game Face-Menü zu steigern. Diese Fähigkeiten beeinflussen nicht nur direkt eure Attribute wie Kraft und Genauigkeit, sie steigern auch eure Zuversicht.

Das Schlagen an sich
Gerade als Golfer im Anfängerstadium müsst ihr extrem gerade schlagen, um nicht permanent neben dem Fairway zu landen. Dazu empfehlen wir allen Rechtshändern, die Steuerung so umzustellen, dass ihr mit dem rechten Analogstick schlagen könnt. Die Anordnung des linken Sticks hat sich unserem Ermessen nach nicht als optimal für einen geraden Schlag herausgestellt und beinahe zu Verzweiflungsattacken geführt. Einstellen könnt ihr das bei My Tiger 08 in der Sparte User-Profile-Options. Wählt dort die Option Profile-Controller-Setup und vertauscht die Schlagsticks.

Das Timing ist sehr wichtig. Zögert ihr beim Schlagen zu lange in der maximalen Ausholposition, werdet ihr keine 100 Prozent Schlagkraft verwirklichen können. Verzieht ihr den Schlag, hat das ebenso negative Auswirkungen auf die Flugweite. Holt ihr nicht vollständig aus, hat das ebenfalls weniger Kraft zur Folge, was aber je nach Situation eben auch vonnöten sein kann.

Hundebeine
Verzichtet am Anfang auf den Versuch, so genannte Doglegs schlagen zu wollen. Also Bälle, die mit einem bewussten Drall eine gebogene Flugrichtung vollführen. Wichtig, um Hindernisse besser umspielen zu können. Das ist aber erst mit etwas Schlagpraxis, besserer Ausrüstung und gesteigerten Fähigkeiten zu empfehlen. Sonst ist die Fehleranfälligkeit einfach sehr hoch und überfordert das Können eures Avatars.

Während des Anvisierens der Zielzone für euren Schlag könnt ihr mit den Schultertasten den Grad der Krümmung einstellen. Wie in den Vorgängern kann dieser Effekt des Um-die-Ecke-spielens aber auch manuell durch eine bewusste, diagonale Stickbewegung erzwungen werden. Die Anfänger sollten sich aber erst einmal mit den Möglichkeiten der Schultertasten begnügen. Fortgeschrittenen Spielern sei gesagt, dass die diagonalen Bewegungen im Gegensatz zu den vorangegangen Spielen aus dieser Serie vertauscht wurden. Ihr zieht den Schlag also nach rechts, wenn ihr von links unten diagonal nach rechts oben schlagt.

Anstellwinkel
Der zweite Analogstick wird als Loft-Stick bezeichnet. Ihr könnt damit den Anstellwinkel eures Schlägers einstellen. Die Einstellung wird an eurem Schläger-Icon symbolisiert. Verändert ihr die Ausrichtung des Sportgerätes nach hinten, fliegt der Ball höher und rollt weniger weit. Je nachdem welches Eisen ihr wählt, bekommt der Ball automatisch einen Rückwärtsdrall. Verändert ihr die Ausrichtung des Schlägers nach vorne, fliegt der Ball flacher und wird weiter rollen. Bedenkt das bei euren Schlägen, denn beides kann je nach Situation sehr von Vorteil sein.

Zielkreis
Der Zielkreis gibt an, wo euer Ball aller Wahrscheinlichkeit ungefähr ausrollen wird. Das heisst aber, dass je nach Flugbahn der Ball schon wesentlich früher aufdotzt und dann noch bis in den Zielkreis rollen möchte. Was er nicht können wird, wenn er in einem Bunker oder im Wasser aufschlägt.

Damit ihr nicht immer die langsame Kamerafahrt zum Zielkreis erdulden müsst, könnt ihr die Taste B kurz antippen. Ihr werdet dann umgehend in die Zielansicht versetzt, anstatt langsam über den Kurs zu fliegen. Das spart Zeit und Nerven.

Annäherung
Es heisst zwar no risk, no fun, allerdings kann das beim Golfen sehr ins Auge gehen. Getroffene Wasserhindernisse bescheren euch schnell unliebsame Strafschläge. Eine solide Vorgehensweise, um sich vom Abschlag bis zur Fahne erfolgreich anzunähern, ist daher eine konservative Spielweise. Es sieht oft so aus, als ob der Baum vor euch kein Problem darstellt, bis ihr merkt, dass der Ball einfach nicht die Höhe bekommt, die er zur Überwindung bräuchte.

Nur auf dem Fairway bekommt ihr die hundertprozentige Möglichkeit eines guten Schlags. Neben der Bahn, aus dem höheren Grass oder gar aus Bunkern heraus sinkt dieser Wert und verringert eure Schlagweite. Kalkuliert also lieber einen Schlag mehr ein, der euch die Gewissheit einer präzisen Annäherung einräumt, als zwei oder mehr Extraschläge aufgrund von unnötig eingegangenem Risiko zu kassieren. Das kann im Zweifelsfall auch einen sehr kurzen Schlag zurück auf die Bahn, anstatt in Richtung des Grüns bedeuten!

Mit den Hölzern schlagen
Der Driver und die Hölzer sind für die grossen Distanzen zuständig. Der Driver funktioniert am besten beim Abschlag vom Tee. Die Hölzer lassen sich auch noch gut auf dem Fairway verwenden. Diese Schlägerart aus dem Rough, also neben der Bahn aus Gras und Unterholz zu verwenden, ist nicht empfehlenswert. Das Risiko, vor allem als Anfänger den Schlag komplett zu vergeigen, ist recht hoch. Austrainierte Golfer dürfen das eher in Betracht ziehen.

Alle Hölzer haben eine flachere Flugbahn als die schräger angestellten Eisen. Kalkuliert also ein, dass erstens der Ball früher aufkommt und zweitens er weiter rollt. Gerade beim Angriff auf das Grün kann hier ein übermütig geschlagenes Holz schnell über das Ziel hinausrollen.

Mit dem Eisen schlagen
Die Eisen sind in zwei Hauptkategorien eingeteilt. Die eigentlichen Eisen, in einem Standardset von Eisen drei bis Eisen neun vorhanden, und die so genannten Wedges, welche einen noch steileren Anstellwinkel als ihre grossen Brüder haben und sich damit für hohe und kurze Flugbahnen besonders eignen. Beispielsweise, um dem Sand eines Bunkers entfliehen zu können.

Um sich mit einem Eisen sehr kleinem Grün anzunähern, ist es manchmal von Vorteil, eine Nummer grösser zu wählen. Normalerweise würde der Schlag damit zu weit gehen. Vergrössert ihr allerdings den Anstellwinkel so, dass die Flugbahn noch höher wird und schlagt ganz locker ohne Powerboost, fällt der Ball sehr steil auf das Grün und rollt weniger. Mit etwas Übung lässt es sich so auch auf grössere Entfernungen sehr präzise an die Fahne spielen.

Gerade bei Schlägen mit dem Eisen passiert es, dass ihr dumm an einer Schräge liegt. Beispielsweise an der Rückwand eines Bunkers. Solche unebenen Liegepositionen des Balls wirken sich auf die Flugbahn aus. Steigt die Schräge beispielsweise nach rechts nur leicht, aber nach links sehr steil an, könnt ihr davon ausgehen, dass der Ball ein gutes Stück nach rechts weggeht. Wer das nicht weiss, wundert sich über die verzogene Flugbahn, obwohl er gerade geschlagen hat!

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Markus Grunow


 
Markus Grunow am 15 Sep 2008 @ 19:28
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