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Call of Duty - Strike Team: Review

  iOS 

Grosser Aufruhr bei allen mobilen Gamern dieser Welt: Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte Activision klammheimlich und ohne grosse Ankündigung mit Call of Duty: Strike Team ein mobiles Call of Duty im US-AppStore. Sofort stellten sich zwei grosse Fragen: 1.) Dürfen die deutschsprachigen Spieler aufgrund des Jugendschutzes wieder nicht mitspielen? 2.) Taugt das Teil was? Nur wenige Stunden später die Entwarnung: Call of Duty: Strike Team erscheint auch im deutschen AppStore. Zeit also, um Frage 2 zu beantworten. Und dafür nehmen wir uns diesmal etwas mehr Zeit, als bei unseren iOS-Tests üblich.

Fünf Augen sehen mehr als zwei

Call of Duty: Strike Team spielt im Jahr 2020 und damit nur kurze Zeit nach einem Grossangriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika. Irgendwo im Polarkreis attackieren vermeintlich russische Terroristen eine geheime Militärbasis und drohen, eine Massenvernichtungswaffe einzusetzen. Die USA wollen mit einem Strike-Team nach dem Rechten sehen und kommen dabei einer globalen Verschwörung auf die Spur.

So viel zur eher belanglosen Story, die euch neben den Missions-Briefings in zwei Videosequenzen zu Beginn und zum Ende der Einzelspielerkampagne erzählt wird. Kommen wir zu den spielerischen Besonderheiten des Titels, und davon gibt es mehrere. Zum Einen steuert ihr nicht nur einen Kämpfer der US-Streitkräfte durch die Einsätze, ihr befehligt ein ganzes Team. Das bedeutet konkret, dass ihr jederzeit während der Missionen zwischen euren Teammitgliedern umschalten könnt. Die meiste Zeit im Spiel bleibt euer Strike-Team aber recht übersichtlich und besteht aus zwei Personen: Reed, ein durchschlagskräftiger Waffenspezialist mit Schnellfeuergewehr, und Marshall, ein Scharfschütze. Neben der jeweiligen Primärwaffe mit begrenzter Munition besitzt jedes Teammitglied eine Baretta mit endlosem Munitionsvorrat. Erst im letzten Fünftel der Einzelspielerkampagne wächst euer Strike-Team übrigens auf die Maximalstärke von vier Mann an.

Die zweite spielerische Besonderheit ist eine allgegenwärtige, über dem Schlachtfeld schwebende Drohne, die dem Titel einen ungeahnten taktischen Tiefgang verleiht. Genauso, wie ihr jederzeit zwischen den Teammitgliedern umschalten könnt, könnt ihr auch zu jedem Zeitpunkt im Spiel aus der Ego-Perspektive in die Drohnendraufsicht umschalten. Dann wird der Ego-Shooter plötzlich zum Taktikspiel und weist enorme Parallelen zum Klassiker Commandos auf. Und ihr werdet diese Drohnenansicht nicht missen wollen, denn von dort aus könnt ihr mit einem Fingerwisch einzelne Mitglieder oder euer ganzes Team befehligen, es von Deckung zu Deckung schicken, Feindbewegungen ausspähen und Gegner flankieren. Diese enorme taktische Komponente ist nicht nur wahnsinnig gut umgesetzt, sondern auch enorm wichtig, denn die Gegner-KI ist alles andere als doof. Seid ihr entdeckt oder wissen die Gegner von eurer Anwesenheit, verlassen die feindlichen Schergen auch mal ihre gewohnten Laufwege, versuchen euch zu flankieren oder nehmen im Gefecht schnell die Position eines gefallenen Kollegen ein. Auch um automatische und manuelle MG-Geschütze zu umgehen, ist die taktische Ansicht enorm wichtig.


Call of Duty - Strike Team
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Tobias Kuehnlein


Call-of-Duty---Strike-Team


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Tobias Kuehnlein am 10 Sep 2013 @ 14:01
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