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Keltis: Review

  iOS 

Immer mehr Brettspielklassiker finden ihren Weg in den Appstore von Apple. Mit Keltis erschien über den USM-Verlag vor einigen Tagen die digitale Umsetzung des Strategiebrettspielklassikers aus dem Jahre 2008 von Reiner Knizia auch für das iPhone, nachdem bereits der PC und der NDS eine eigene Version spendiert bekommen haben. Ob auch dieses Mal Entwickler Sixteen Tons Entertainment mit der Umsetzung ein glückliches Händchen bewiesen und den Suchtfaktor des Brettspiels auf das iPhone übertragen konnte?

Reiner Knizia ist ein Phänomen. Alle Jahre wieder schafft es der inzwischen hauptberufliche Spieleautor, zahlreiche nationale und internationale Preise zu gewinnen. King Arthur, Carcassone und Einfach genial sind nur wenige Beispiele für seine inzwischen mehr als 400 entwickelten Spiele. Mit Keltis erscheint nun zwei Jahre nach der Auszeichnung durch den Deutschen Spiele Preis ebenfalls eine digitale Ausgabe für das iPhone. In der Basisausführung spielt ihr alleine gegen bis zu drei KI-Spieler oder abwechselnd mit drei weiteren menschlichen Kontrahenten im lokalen Mehrspielermodus (per Hotseat) um möglichst viele Punkte. Das Spielfeld unterteilt sich in farblich unterschiedlich gekennzeichnete Steine - der Name Keltis leitet sich aus dem "Weg der Steine ab" -, die eurem Konto jeweils eine bestimmte Anzahl von Punkten gutschreiben können. Ziel des Spiels ist es, möglichst weit mit euren Spielfiguren den Weg der Steine emporzuklettern, um so euer Punktekonto allmählich aufzufüllen. Fieserweise wirken sich die ersten Steine negativ auf eure Kontobilanz aus.

Um eure fünf Spielfiguren möglichst weit an den Steinpfaden entlangzuschleusen, benötigt ihr acht Zahlenkarten mit den Werten 1 bis 10, die euch zu Beginn eines jedes Spiels zufällig zugeteilt werden. Diese ebenfalls farblich markierten Karten müssen für jeden dazugehörigen Pfad jeweils in einer aufsteigenden oder absteigenden Reihenfolge gelegt werden. Daher empfiehlt es sich, mit einer möglichst niedrigen oder hohen Zahl zu beginnen, wollt ihr eine Steinreihe nicht vorzeitig beenden. Wenn ihr beispielsweise mit der Karte Nummer 10 beginnt, könnt ihr bis zur ersten Karte das gesamte Zahlenrepertoire ausschöpfen und den Steinpfad bis zum Ende verfolgen. Ausgelegte Zahlenkarten können durch den Zahlenstapel oder durch abgelegte Karten direkt ersetzt werden.

Keltis Bild

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Alexander Boedeker

Alexander Boedeker am 10 Aug 2010 @ 12:35
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