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Dies und das: GREE Special

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Es gibt noch viel zu tun

GREE versteht sich allerdings nicht nur als Spieleplattform, sondern auch als eine Art soziales Netzwerk. Wie bei Facebook, Twitter und Konsorten kann man seine Freunde auf Listen setzen, ihnen Nachrichten schreiben und sie über die aktuellen Geschehnisse auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus sehen die Freunde ebenfalls, was man gerade spielt, wodurch ein Zusammenkommen ein wenig erleichtert wird.

Neben dem weiteren Standbein, auf der Plattform auch Werbung schalten zu können, sind die Videospiele selbst dann aber doch das wichtigste Thema. Bei der Präsentation auf der gamescom machten die Leute vor Ort klar, dass man eine möglichst breite Masse ansprechen möchte. Daher sollen sowohl Titel für Gelegenheitsspieler als auch für Core-Gamer verfügbar sein. Da GREE seine Wurzeln wie erwähnt in Asien hat, kommen entsprechend viele Erscheinungen aus eben dieser Region. Der Anbieter arbeitet allerdings daran, in Zukunft auch auf den westlichen Markt zugeschnittene Titel anzubieten, die aus eigenem Hause stammen.

Dies und das Bild
Ansonsten war die Firma im vergangenen Jahr alles andere als untätig. Es wurden viele bekannte Firmen mit ins Boot geholt, darunter Electronic Arts, SEGA und Disney. Bisher zielt das System auf gebührenfreies Spielen ab und finanziert sich mit Mikrotransaktionen. Ob auch die grossen Hersteller diese Form der Abwicklung unterstützen werden, ist dagegen noch fraglich. Grosse Marken wie etwa Assassin's Creed könnten allerdings doch so manchen argwöhnischen Fan an das Smartphone locken. Ein eigens entwickelter Ableger mit dem Namenszusatz Utopia wurde bereits angekündigt.

Jetzt stellt sich am Ende vor allem noch die Frage, ab wann man diesen Service nutzen kann. Im Prinzip ab sofort, denn das System ist bereits verfügbar, wenn auch nur in englischer Sprache. Weitere Lokalisationen sind jedoch anscheinend in Planung, werden allerdings wohl noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. GREE versucht mit all seinen Partnerschaften und Entwicklungen relativ aggressiv auf dem westlichen Markt Fuss zu fassen. Während im asiatischen Bereich bereits mehrere Millionen Nutzer gezählt werden, kann hierzulande kaum einer etwas mit dem Namen anfangen. Ob sich die Idee rund um die Plattform jedoch durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Die Idee ist sicherlich nicht schlecht, zumal es wohl genügend Smartphone-Besitzer geben dürfte, die ein F2P-Spiel nutzen würden. Ob damit in qualitativer Hinsicht selbst die reinrassigen Zocker überzeugt werden können, wird dagegen nur die Zeit beantworten können.

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Daniel Dyba am 22 Aug 2012 @ 11:38
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