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Asphalt Urban GT: Review

  N-Gage 

Rennspiele sind auf den Handhelds definitiv keine stark vertretene Gruppe. Vor allem 3D-Spiele kam man bisher kaum zu Gesicht. Doch dank dem leistungsstarken Chip des N-Gages wagt sich Gameloft mit

Asphalt Urban GT

mit einigen leistungsstarken Boliden auf die Strecke. Ob das gut geht?



Gameplay

Masse und Klasse zu vermischen, dass gelang früher bei Rennspielen den wenigsten Entwicklern. Seit einiger Zeit hielt sich aber der Trend, dass immer mehr Strecken, immer mehr Autos und immer mehr Spielzeit ein Muss geworden ist, um im hart umkämpften Markt überhaupt ein Bein auf den Boden zu bekommen. Die Mannen von Gameloft bemühten sich auch im vorliegenden Titel einige der Vorgaben nach bestem Gewissen zu erfüllen. So kann man aus 24 verschiedenen und lizenzierten Automodellen auswählen. Dabei stehen sowohl ein langsamer, robuster Hummer, ein hyppiger VW Beetle als auch ein rassiger Lamborghini zur Verfügung, die ganze Palette wird also abgedeckt. Ziel des Spieles ist es nun in insgesamt 35 Herausforderungen des Evolutionsmodus zu bestehen. Dabei ist das Ziel sein Rennen zu gewinnen, das Auto aufzumotzen und dann mit dem Preisgeld einen neuen Traumwagen in den Keller zu stellen. Strecken gibt es leider nur neun, welche realen Gegenden/Städte nachempfunden wurden, darunter New York, Kuba, Paris und Las Vegas. Eine Spielzeit von etwa 15 Stunden wird benötigt, um alles zu erforschen und durch zu spielen.

Neben dem Evolutionsmodus gibt es aber auch die Möglichkeit ein Arcaderennen zu starten, welcher in fünf Unterkapitel aufgeteilt worden ist. Vom direkten Rennen über das Verfolgungsduell bis hin zum Time Attack sind die gewohnten Modi enthalten.

Im Rennen selbst muss der Spieler immer ein gutes Auge auf den Verkehr werfen, denn nicht selten rauscht auf der Gegenfahrbahn ein Auto vorbei, oder aber die Polizei hat die Fährte aufgenommen. Zu schnelles Fahren wird eben nicht überall geschätzt! Um dabei die Übersicht zu behalten kann man insgesamt aus drei Kameraperspektiven wählen, wobei die Innenansicht etwas tief gelegen ist und somit nicht die totale Kontrolle erlaubt. Sie zeigt dem Spieler aber das enorme Tempo des Spiels auf, welches beim Einsatz des Turbos (Nitro) noch verstärkt wird.

Technik

Grafisch muss sich Asphalt Urban GT auf dem N-Gage gegen keine Konkurrenz verstecken. Äusserst flüssig und teilweise in horrendem Tempo rauscht die schön gemachte Umgebung vorbei. Einzig einzelne Clippingfehler trüben den sonst wirklich guten Gesamteindruck in Sachen Grafik. Hingegen konnte uns die Musik und vor allem die laschen Soundeffekte (tönen so Motoren, liebe Entwickler?) keinesfalls überzeugen. Ein paar Tage mehr Entwicklungszeit hätte hier wohl gut getan.

Asphalt Urban GT
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Daniel Amstutz

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Daniel Amstutz am 04 Apr 2005 @ 18:42
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