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Astro Boy - Omega Factor: Review

  Game Boy Advance 

Ein genialer Wissenschaftler entwickelt ein Robotermodell, das ihn an seinen verstorbenen Sohn erinnern soll. Dieser Astro Boy verfügt über zahlreiche Super-Fähigkeiten, die von 100`000 PS, über Fingerlaser, bis zu Raketenfüssen reichen. Mit dem Grundgedanken, dass Roboter den Menschen helfen sollen, entstehen immer wieder Konflikte mit anderen Metallkästen. Obwohl in unseren Breitengraden die Astro Boy-Serie, trotz Kultstatus in Japan, bei der breiten Masse nicht sehr bekannt sein dürfte, hat der Gamer immer wieder die Möglichkeit, zu einem Spiel mit Astro Boy-Lizenz zu greifen.



Side-Scroller

Endlich bekommt das Gamer-Herz wieder einmal richtiges Action-Futter vor die Nase gesetzt. Lange ist es her, seit wir uns mit den 16-Bit-Konsolen durch bunte und pixelige Umgebungen gekämpft haben. Nun kehrt der Genre-Mix von Jump`n Run, Beat`em Up und Shooter in der Form eines Astro Boy-Abenteuers, dessen Versoftung in vergangener Zeit eher schlecht abgeschnitten hatte, zurück auf den Schirm. Bei Omega Factor hat sich Treasure Video Games hinter die Entwicklung des Games geschnallt, welche sich in der Vergangenheit mit Retro-Perlen wie Ikaruga ausgezeichnet hatte. Das Game erinnert in gewisser Weise an MegaMan mit einer Prise R-Type, bei dem man die spielerische Geschwindigkeit drastisch erhöht hat.

Gameplay

Zur Einführung in die spielerischen Elemente kann man bei Bedarf ein ausführliches Tutorial durchlaufen. Astro Boy wird durch Sprinten kurzzeitig unbesiegbar, er boxt sich durch Gegnerhorden, springt, setzt seine Raketenfüsse ein, kickt, wirft, benutzt seinen Finger-Laser, seine Arm-Kanone und einen Raketengürtel. Die Letzteren können allerdings nicht unbeschränkt eingesetzt werden. Durch Boxen und Treten wird die entsprechende Leiste aber sehr schnell gefüllt, sodass man nur selten, wegen Energiemangel, in Verlegenheit gerät.

Gespielt wird von links nach rechts, wobei man verschiedene Sektoren durchwandert, in denen jeweils diverse Gegner ihr Unwesen treiben, die besonders einfallsreich gestaltet wurden. Erst wenn alle besiegt sind, wird es Astro Boy ermöglicht im Level weiterzukommen. Von kleinen Robotern, fliegenden Bomben, rotierenden Sägeblättern und hüpfenden Statuen, bis zu einer Vielzahl an innovativen Boss-Gegnern, findet der Spieler so einiges, was sein Gamer-Herz erfreuen dürfte. Der Schwierigkeitsgrad ist jeweils so gewählt, dass gerade die Endgegner beim ersten Aufeinandertreffen ein schier unüberwindbares Hindernis darstellen. Nur mit dem Finden des Schwachpunktes und dem Abwarten eines bestimmten Ablaufs ist es dann auch nicht getan. Der Spieler muss auf den Boss eingehen, sich konzentrieren und zum richtigen Zeitpunkt zuschlagen. Und wer die verschiedenen Angriffstechniken von Astro Boy richtig einsetzt, kann die Gegner schlussendlich doch noch besiegen. Zum Glück speichert das Spiel automatisch und die Speicherpunkte sind jeweils fair gesetzt, sodass ihr den Handheld nicht entnervt in den nächsten Swimmingpool werfen müsst.

Astro Boy - Omega Factor
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Severin Auer

Astro-Boy---Omega-Factor


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Severin Auer am 24 Jun 2005 @ 08:48
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