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Batman Begins: Review

  Game Boy Advance 

Immer wieder verschlägt es Umsetzungen von Kinofilmen auf die heimischen Spieleplattformen. In diesem Fall sogar mal wieder auf einen Handheld, denn Gothams dunkler Ritter macht sich drauf und dran, euren Gameboy Advance vom Bösen zu befreien. Also ladet die Akkus auf und schwingt euch einen dunklen Umhang über die Schultern.

Batman Begins

hat den Sprung aus dem Kino in Nintendos tragbaren Klassiker geschafft.

Die Fledermaus lernt zu fliegen

Ganz genau wie im Kinofilm oder den Konsolenumsetzungen erfahrt ihr auf dem Gameboy Advance, wie Batman überhaupt entstanden ist. Allerdings müssen Handheld-Besitzer doch einige Abstriche bei der Story in Kauf nehmen, denn auf viele Hintergründe der Geschichte wird in dieser Fassung leider nicht eingegangen. Stattdessen beginnt die Geschichte erst mit dem Training in den Bergen. Dort lernt ihr dann auch die wichtigsten Kniffe der einfach gehaltenen Steuerung und könnt bereits die ersten Gegner vermöbeln.

Im weiteren Spielverlauf kommt ihr an den Gotham Docks vorbei und besucht das Arkham Asylum. Die Umgebungen sind dabei detailliert genug umgesetzt worden, sodass ihr schnell erkennt, wo ihr euch gerade befindet. Ebenfalls mit von der Partie sind natürlich bekannte Charaktere wie Ducard, Falcone, Flass, Ra's Al Ghul und natürlich Scarecrow. Damit die Jungs nicht einfach so im Getümmel untergehen, heben sich besondere Charaktere auch optisch ein wenig vom Rest der sonst eher eintönigen Schlägerbande ab.

Die eigentliche Geschichte wird im Spiel durch Standbilder erzählt, die als kleines Gimmick selber wie ein Comic aufgebaut sind. Allerdings sind diese Bilder leider viel zu verwaschen und unscharf, um wirklich begeistern zu können. Zwar ist der Text stets lesbar, doch ein wenig mehr Details bei den eigentlichen Bildern hätten sicherlich nicht geschadet. Totale Fans des Films werden sich ausserdem fragen, warum einige Kleinigkeiten sinnlos verändert wurden. Wieso werden die Drogen in der GBA-Version auf einmal nicht mehr in kleinen, knuddeligen Häschen versteckt? Natürlich wird das Spiel dadurch nicht schlechter, echten Detailfanatikern werden solche Dinge jedoch negativ auffallen.

Im Kostüm durch Gotham

Einmal im Spiel gelandet, steuert ihr Batman wie in einem klassischen 2D-Actionspiel. Ihr könnt euch frei nach links und rechts bewegen und dabei Leitern hochklettern oder Abgründe hinunterspringen. Auch Doppelsprünge und das Gleiten mit dem Umhang sind möglich, um weitere Strecken zu überwinden. Leider funktionieren einige Sprungeinlagen überhaupt nicht so, wie sie sollten. Besonders störend sind vor allem die Momente, in denen ihr an einen Haken oder eine Kette springen müsst. Als normal denkender Mensch geht der Spieler natürlich davon aus, dass Batman sich überall an dieser Kette festhalten kann. Die GBA-Fledermaus ist da leider etwas pingeliger, sodass ihr euch wirklich nur das unterste Ende des Objekts greifen könnt. Das resultiert leider viel zu oft in sinnlosen Fehlversuchen, bei denen ihr immer wieder knapp über oder unter dem Haltepunkt hinwegsegelt.

Bei den Kämpfen gegen finstere Schurken ist die Steuerung leider auch nicht immer ideal. Zwar hat Batman eine Fülle von Bewegungen zur Verfügung, doch besonders das Blocken kann für Probleme sorgen. Ein Block funktioniert nämlich nur nach vorne, was bei mehreren Gegnern von zwei Seiten für ziemliche Probleme sorgen kann. Verpasst ihr dann einen Angriffsschlag, so bekommt ihr oftmals böse eins auf die Mütze. Um das zu verhindern, solltet ihr auf die diversen Schläge, Tritte und Kopfnüsse zurückgreifen.

Batman Begins
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 09 Jul 2005 @ 13:31
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