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Catz: Review

  Game Boy Advance 

Tiersimulationen sind wieder in Mode. Diejenigen, die sich Tierfreund nennen, aber den Aufwand scheuen, Hund, Katze und Maus zu pflegen und zu verwöhnen, greifen gerne zum Computer. Erst einmal antesten, ausprobieren und sich selbst auf die Probe stellen, lautet das Motto der meisten Benutzer. Für Eltern quengelnder Kinder dürfte eine Simulation zudem ein Ausweg darstellen, falls sie ein richtiges Tier partout nicht im eignen Heim begrüssen wollen. Die Qualität der Produkte ist allerdings ganz unterschiedlich. Nach den Hunden (Dogz) wird der GameBoy Advance nun alternativ auch von den Katzen heimgesucht.

Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Schuljungen oder eines Schulmädchens, je nachdem, welches Geschlecht zu Beginn gewählt wird. Bei einem Spaziergang im Park trifft man auf eine junge Dame, die mit ihrem Kätzchen spielt. Natürlich geht einem am späten Abend das süsse Geschöpf (die Katze, nicht die Dame) nicht mehr aus dem Kopf und die Eltern werden dazu überredet, dass man sich ebenfalls ein junges Kätzchen anschaffen darf. Hier beginnt das eigentlich Spiel, indem man in die nächste Tierhandlung watschelt und sich für eine Katze entscheidet. Zur Auswahl stehen die amerikanische Kurzhaar-Katze, die Schildpattkatze, die russische Blaukatze, der Perser, die Colourpoint, die Abessinier- und die Okikatze.

Zu Hause angekommen, wird man sofort mit dem übersichtlichen Menü konfrontiert. Der Spieler hat nun verschiedene pflegerische Aufgaben, die es täglich zu erledigen gilt. Als erstes muss man natürlich den Zustand der Katze im Auge behalten. Definiert wird dieser durch das Aussehen, die Freundschaft, die Stärke und die Stimmung. Verschiedene Aktionen stehen zur Auswahl, mit denen die Werte möglichst hoch gehalten werden sollen. Um das Aussehen zu verbessern, wird die Katze zum Beispiel gebürstet und gewaschen. Die Freundschaftswerte können durch Streicheln und Kraulen beeinflusst werden. Die Stärke wird vor allem durch das Einsetzen bestimmter Spielzeuge erhöht, die den kämpferischen Geist fördern und die Stimmung hängt davon ab, ob das Tierchen hungrig oder durstig ist. Nach jeder Aktion, egal ob Füttern oder Hochheben, werden die Werte neu berechnet. Dabei spielt es natürlich eine Rolle, ob man der Katze nur Trockenfutter und Wasser oder eben Reis mit Hühnchenfleisch serviert. Jeden Tag erhält man ein kleines Taschengeld, mit dem man in der Tierhandlung neues Futter, neue Knabber-Sorten, neue Spielzeuge und Pflegeartikel freischalten kann. Hat man die Kosten einmal bezahlt, kann man das Produkt zu Hause unbeschränkt verwenden und die Katze verwöhnen.

Jeden Tag muss nicht nur das Kätzchen gepflegt werden, der Spieler muss auch darauf achten, dass die Wohnung sauber bleibt. Bei jungen Tieren kommt es schon mal vor, dass ein Geschäft an einer Stelle erledigt wird, an der es sicherlich nicht hingehört. Ist die Katze dazu noch undiszipliniert, muss man unter Umständen auch noch einen Scherbenhaufen beseitigen. An den Wochentagen wird die Schule besucht. Daher sollte man den Tag nicht zu spät beenden, da man sich sonst am nächsten Morgen verschlafen wird. Die Schulstunden werden aber nicht gespielt, sondern stellen einfach eine Zeitüberbrückung dar, in der man mit einigen Klassenkameraden über die Katze plaudert. Währenddessen geht der Streuner, sofern man die Türe offen gelassen hat, auf Erkundungstour. Er lernt neue Katzen kennen und besucht zwischendurch gerne den Fischhändler. Nach vierzehn gespielten Tagen erfolgt schlussendlich die Auswertung. Die Dame, die euch das junge Kätzchen verkauft hat, kommt noch einmal vorbei und bewertet die Fähigkeiten des Spielers anhand der Statistiken. An diesem Punkt ist das Spiel vorbei und man wird automatisch wieder zum Start befördert, an dem man sich ein neues Kätzchen holen kann. Stets mit dem Hinweis, dass bei anderer Erziehung und bei einer anderen Katzenart wahrscheinlich einiges anders gelaufen wäre.

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Severin Auer

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Severin Auer am 19 Dez 2006 @ 01:24
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