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Dogz: Review

  Game Boy Advance 

Es war lediglich eine Frage der Zeit, bis sich jemand ans Werk machte und die grandiose Idee hinter einem der bestverkauften DS-Titel überhaupt zu kopieren versuchte. Mit Nintendogs schaffte es Nintendo, eine ganz neue Konsumentenschicht für ihren renommierten Handheld zu gewinnen und das Genre der Haustier-Simulationen auf eine neue Ebene anzuheben. Mit Dogz will Ubisoft nun versuchen, niedliche Hundebabys auch bei GBA-Spielern unterzubringen.

Nintendogz?

Das genauso einfache wie geniale Konzept von Nintendogs traf den Nagel auf den Kopf: Als Spieler muss man sich intensiv um einen Welpen kümmern, ihn füttern, pflegen und ihm neue Tricks beibringen. Auf diese Karte wollen nun auch die Entwickler von MTO setzen und bringen mit Dogz eine Welpen-Simulation für den GameBoy Advance auf den Markt. Während das Spielprinzip theoretisch das selbe bleibt, unterscheidet sich zumindest der äusserliche Ansatz deutlich vom grossen Bruder für den Nintendo DS. Dogz ist gänzlich in 2D gehalten und kommt im feschen Manga-Look daher. Dabei übernimmt der Spieler die Rolle einer Schülerin oder eines Schülers, der gleich zu Beginn des Spiels seinen ersten Welpen erhält.

"Hi, ich bin Sephi. Ich gehe in die dritte Klasse. Ich wohne hier mit Mama und Papa!" Mit diesen Worten stellte sich uns unser eben erstellte Hauptcharakter vor und betrat zusammen mit seinen Eltern eine kleine Tierhandlung. Nach einigen multiple Choice-Fragen stand fest, dass sich unser virtuelles und minderjähriges Alter Ego für einen jungen Labrador entscheiden würde, worauf es dann auch schon ab nach Hause ging. Dort angelangt, wurde dem jungen Tier erst einmal sein Name beigebracht. Aus aktuellem Anlass entschieden wir uns dabei für Ôkami.

Haus und Hund

Aus einer isometrischen Perspektive steuert man in Dogz den Hauptcharakter durch das Haus seiner Familie und kümmert sich sowohl um das neueste vierbeinige Familienmitglied, als auch um den restlichen Haushalt. Ähnlich wie schon in Nintendogs kann man dem Welpen einige Befehle, wie etwa Sitz, Platz oder Pfote geben beibringen. Allerdings entfällt hierbei genau dasjenige Element, welches Nintendogs zu einem wirklich besonderen Spielerlebnis gemacht hat - der Touchscreen des Nintendo DS! Dogz lässt die motivierende direkte Interaktion mit den Welpen, welche auf dem DS nur durch Stylus und Touchscreen möglich war, leider gänzlich vermissen. Stattdessen muss man seinem Schosstier die Tricks per Tastendruck einbläuen und dabei nach jedem Versuch die immergleichen Sprüche des Protagonisten über sich ergehen lassen. Hat man von Tricks und dergleichen die Nase voll, dann füttert man den Hund, pflegt sein Fell oder vertreibt sich die Zeit mit kleinen Minispielen, wie etwa einem Reversi-Klon oder einem Hundequiz.

Auch der Haushalt will in Dogz keinesfalls ausser Acht gelassen werden. Von Zeit zu Zeit sammelt sich in bestimmten Räumen aus unerfindlichen Gründen Dreck auf dem Fussboden an, der dann mittels Staubsauger beseitigt werden muss. Der Haken daran: Die Spielzeit für einen einzelnen Tag ist dermassen knapp bemessen, dass man das Heim schon im Eilzugtempo säubern muss. Kaum aus den Federn, ruft morgens schon die Mutter zum Frühstuck, worauf es dann ab in die Schule geht. Nach der kleinen Zwischensequenz, die als Platzhalter für den Schultag des Protagonisten steht, führt der Weg dann wieder ab nach Hause, wo sich der Hauptcharakter einige Minuten um seinen Hund kümmern darf, nur um dann um neun Uhr Abends wieder ins Bett geschickt zu werden. Wirklich viel Zeit, um sich sowohl um den Hund, als auch um das eigene Haus zu kümmern, bleibt dem Spieler damit nicht, weshalb leider auch kein richtiger Spielfluss aufkommt.

Dogz
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Ettore Trento

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Ettore Trento am 11 Dez 2006 @ 08:26
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