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Glory Days: Review

  Game Boy Advance 

Wer die Reviews der letzten Zeit verfolgt hat wird sicherlich gemerkt haben, dass extrem viele Retro-Titel dabei waren. Egal welches Genre, Retro ist absolut in und die Spiele werden mit möglichst originalgetreuer Grafik neu veröffentlicht. Was jedoch wäre, wenn sich ein Spiel auf alte Tugenden verlässt und diese mit modernen Elementen erweitert? Diese Frage scheinen sich auch die Entwickler von

Glory Days

gestellt zu haben, die Antwort dazu findet ihr im fertigen Produkt. Was genau das für euch bedeutet erfahrt ihr in unserem Review.

Genremix der Neuzeit

Kennt eigentlich noch irgendjemand das gute alte Choplifter? Falls ja, gut mitlesen, denn einige Stellen könnten euch bekannt vorkommen. All diejenigen unter euch, die es nicht mehr kennen, dürfen getrost aufatmen. Das Spiel ist von 1982 und stellt somit keine Wissenslücke mehr dar, wenn ihr nur fragend mit dem Kopf schüttelt. Kenner des Spiels dürfen sich jedoch zu Recht fragen, was ein modernes Spiel wie Glory Days mit einem so alten Spiel zu tun haben soll. Keine Bange, ihr werdet es gleich selber merken, da habe ich keinerlei Zweifel.

Hauptaufgabe bei diesem Spiel wird es für euch sein, eines von zwei Fluggeräten durch die Landschaft zu manövrieren und dabei möglichst viele Gegner platt zu machen. Doch da ist natürlich noch lange nicht Schluss, schliesslich gibt es genügend simple Ballerspiele. Die Besonderheit bei Glory Days stellt das Spielfeld dar, was zwar nur in zwei Dimensionen existiert, aber genau wie Battlefield 1942 verschiedene Kontrollpunkte beherbergt. In diesem Fall handelt es sich dabei um Bunker, welche ungleichmässig überall platziert sind.

Die Aufgabe

Natürlich stehen die Bunker da nicht nur zur Zierde rum, sondern dienen einem bestimmten Zweck. Auf jeder Karte habt ihr eine Gegenpartei, die es zu schlagen gilt und welche immer genau am anderen Ende der Map angesiedelt ist. Zwischen euch ist also viel Freiland mit den eben genannten Bunkern drauf. Um solch einen Bunker in euren Besitz zu bringen, muss jede Partei mindestens einen Soldaten dort hinbringen. Sobald einer der Soldaten dort ankommt, wird er einen leeren Bunker in Beschlag nehmen. Ist der Bunker allerdings schon besetzt, wird das arme Männlein ziemlich übel niedergeballert. Also ist Vorsicht geboten, wenn ihr Truppen zu diesen Punkten bringen wollt.

Genau an diesem Punkt kommt euer Haupteinsatz zum Tragen. Ihr könnt entweder mit einem Hubschrauber oder einem Flugzeug die Map unsicher machen. Sehr schön ist dabei, dass sich beide Vehikel wirklich grundlegend verschieden steuern. Der Hubschrauber ist wesentlich langsamer unterwegs und kann damit ein wenig besser zielen. Das Flugzeug hingegen ist irre schnell unterwegs und holt die Hubschrauber zumeist mit Leichtigkeit von Himmel. Das ist auch dringend nötig, denn schliesslich seid ihr nicht der Einzige, der auch fliegendes Kampfmaterial einsetzt.

Viel interessanter beim Hubschrauber ist jedoch die Möglichkeit, Fusstruppen auch zusteigen zu lassen. Na? Klingelt es jetzt bei der Choplifter Fraktion? Ihr bremst den Heli also ab, geht in einen Schwebeflug über und setzt das Gerät dann möglichst sanft auf dem Boden auf, um weder eure Truppen noch euren Hubschrauber zu gefährden. Mit einem Druck auf die entsprechende Taste steigen dann alle Soldaten zu, die sich in unmittelbarer Nähe von euch befinden.

Gerade für Anfänger ist dieses Gefährt wesentlich sinnvoller. Dank dem Hubschrauber könnt ihr schnell einen Bunker von Gegnern säubern, indem ihr fleissig mit Raketen drauf schiesst, und sobald das gute Stück frei ist, setzt ihr schnell wieder die Soldaten ab. Aber Vorsicht, das sollte vor allem aus einer ausreichend grossen Höhe geschehen. Werft ihr eure Kollegen zu nah am Boden ab, hat der Fallschirm nicht genug Zeit sich zu öffnen und die armen Jungs zermatschen unsanft am Boden.

Wer bestimmte Anforderungen erfüllt, bekommt übrigens vom Oberkommando bestimmte Specials gutgeschrieben. So könnt ihr auf Wunsch an einer bestimmten Stelle eine Fallschirmjäger Kompanie abspringen lassen, was besonders dann praktisch ist, wenn ihr kurz zuvor einen Bunker von Gegnern gesäubert habt. Ebenfalls sehr effektiv ist der V2 Raketenwerfer, den ihr manuell über etwa die Hälfte der Karte lenken könnt. Für Angriffe tief ins feindliche Gebiet ist diese Waffe also nicht geeignet, kann aber sehr nützlich sein, wenn eure Gegner euch mal etwas zu nah auf die Pelle rücken.

Glory Days
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 23 Apr 2005 @ 12:25
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