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Pathway to Glory: Review

  N-Gage 

Kein anderes Spiel für den N-Gage durchlief eine solch lange Entwicklungszeit. Zwei Jahre waren die Mannen von RedLynx hinter ihren Arbeitstischen am programmieren. Nicht ohne Grund wurde dann

Pathway to Glory

auch von Nokia als wichtigstes Spiel 2004 promotet - erhielt doch der Titel an der E3 ´04 hervorragende Kritiken. Ob diese auch zu recht vergeben wurden, lest ihr in unserem Test.



Direkt aus den Geschichtsbüchern entnommen, übernimmt Pathway to Glory die echten Ereignisse und Schlachten des Zweiten Weltkrieges, einschliesslich bestimmter Truppen- und Bewaffnungsdetails, um ein möglichst echtes und historisch genaues bewegliches Kampferlebnis im Spiel zu vermitteln. Während der spezielle Squad, den der Spieler führt, nicht wirklich existierte, konnten solche Spezialkräfte sehr wohl im WKII-Theater gekämpft haben.

Die Geschichte beginnt mit dem Start des ersten Gefechts der Alliierten, um Europa vom Griff der Achsenmächte zu befreien. Ziel: Die Insel Pantelleria, die von italienischen Truppen besetzt ist. Diese verheerende Eröffnungssalve liefert nur einen Vorgeschmack des intensiven Kampfgeschehen, das noch kommen sollte...

Gameplay

Als reines rundenbasiertes Strategiespiel startet Pathway to Glory nach einem kurzen, aus Standbildern bestehendem Intro, das eigentliche Spiel. Ohne grössere Einführung wird der Spieler direkt ins kalte Wasser geworfen, und steht nach dem Missionsbriefing, vor der schweren Aufgabe sich seine Mannschaft zusammen zu stellen. Aus verschiedensten Charakteren dürfen in den Missionen meist sechs bis acht unterschiedliche Kämpfernaturen ausgesucht werden. Dabei besitzen alle ihre Spezialfähigkeiten, wie zum Beispiel Schussgenauigkeit, oder aber sie können unterschiedlich viele Treffer vertragen sowie ausgedehntere Strecken laufen. Im Prinzip muss man einfach eine möglichst homogene Truppe zusammenstellen, die der im Briefing angegeben Mission trotzen kann.

Nachdem die Truppe steht und man in die ersten Schlacht zieht, merkt man rasend schnell, wie komplex das ganze Spiel ist. Die Figuren rennen, schleichen, ducken, kriechen durch die Gegend, knallen aus weiter Entfernung mit dem Snipergewehr den Gegner ab und verkriechen sich wieder hinter der nächst besten Deckung. Dabei sollte darauf geschaut werden, dass diese auch zumindest einmal eine Panzergranate stand hält, denn sonst könnte all zu schnell die Spielfigur verloren sein. Jede Spielfigur hat dabei einen unterschiedlich grossen Bewegungsradius, der, je nach Haltung (schleichend, geduckt, aufrecht), ungleich weit geht. Nur: Geduckt ist man weniger schnell für den Feind zu sehen, der, auch wenn er nicht am Zug ist, sofort schiesst, wenn man in seinen Gesichtsfeldradius kommt.

Pathway to Glory
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Daniel Amstutz

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Daniel Amstutz am 04 Apr 2005 @ 18:51
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