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System Rush: Review

  N-Gage 

Rennspiele scheinen für Nokias N-Gage ziemlich beliebt zu sein, denn nach Titeln wie Colin McRae Rally 2005 und Glimmerati erscheint nun wieder ein Spiel für Geschwindigkeitsfanatiker. In diesem Fall helfen euch jedoch keine Anschnallgurte etwas. Verabschiedet euch von Subaru Imprezas oder edlen Sportwagen, in

System Rush

klinkt ihr euch in virtuelle Datennetzwerke ein und macht euch auf die Suche nach wichtigen Datenfragmenten, die euer Leben und die gesamte Wirtschaft gefährden können.

Der virtuelle Super-Gau

In einer Welt wie der unseren, wo praktisch jede noch so kleine Firma an das Internet angeschlossen ist, zählt nichts mehr als die Sicherheit des eigenen Firmennetzes. Immer wieder starten Hacker Angriffe, um an geheime Daten zu kommen oder einfach nur das Intranet eines Konzerns lahm zu legen. Kein Sicherheitssystem der Welt hat es bisher geschafft, alle Angriffe erfolgreich abzuwehren. Immer wieder werden professionelle Hacker engagiert, um die Sicherheit des eigenen Netzwerks zu testen und die Lücken zu schliessen. Bisher ohne Erfolg.

Doch dies könnte sich nun ändern. Während grosse Firmen immer wieder korrupte Hacker engagieren, um gegnerische Firmengeheimnisse auszuspionieren, bildet sich unter den moralisch loyalen Hackern ein Widerstand: KIYOMERU ist geboren! Sobald dieses Programm einmal installiert ist, bildet sich um das eigene Netz eine nahezu undurchdringliche Barriere. Sollte dennoch ein Spion seinen Weg in das verbotene Netzwerk finden, verfolgt KIYOMERU die Spur automatisch zurück und infiziert das System des Angreifers mit einer logischen Bombe, die daraufhin alles lahm legt.

Eigentlich sollte KIYOMERU für jeden frei zugänglich sein, doch leider ist es dazu nicht mehr gekommen. Die korruptesten Hacker der mächtigsten Firmen konnten das Programm stehlen und haben den Code über ihre eigenen Netzwerke verteilt. Niemand soll je erfahren, dass ein solches Programm existiert, denn dies würde Industriespionage nahezu unmöglich machen. Würde der Code jedoch lange genug versteckt, dann würde auch die Erinnerung daran irgendwann ausgelöscht.

Nicht mit uns!

Natürlich gäbe es kein Spiel, wenn die anständigen Hacker die Lage einfach so hinnehmen würden. Die Gerechtigkeit muss siegen, also macht sich ein kleiner Trupp an die Arbeit, die Codefragmente wieder zurückzuerlangen. Das alles geschieht jedoch nicht in einer Art Action-Adventure, sondern ist tatsächlich ein reinrassiges Rennspiel. Eure Aufgabe beim Hacken eines Netzwerkes verfrachtet euch stets in ein programmiertes Renngefährt, mit welchem ihr dann in Höchstgeschwindigkeit über diverse Rennstrecken rasen dürft. Die Zwischensequenzen werden dabei in sehr schönen und wundervoll gemachten Comic-Sequenzen erzählt. Die grafische Qualität dieser Sequenzen kann vollends überzeugen und dürfte von der gesamten Aufmachung her vor allem echte Comicfans vollends überzeugen.

Insgesamt verschlägt es euren Hauptcharakter in fünf verschiedene Netzwerke, welche quer über den Globus verteilt sind. Vier davon können bereits von Beginn an ausgewählt und in beliebiger Reihenfolge angegriffen werden. Auch das Wechseln zwischen den Netzwerken ist jederzeit möglich, so dass ihr auf Wunsch also auch vorerst nur die leichteren Rennen absolvieren könnt. Für jedes Netzwerk bekommt ihr dabei einen von zwei speziellen Gleitern zur Verfügung gestellt, wobei sich die beiden Ausgangsmodelle jeweils in den anfänglichen Eigenschaften unterscheiden. Ein Gleiter ist beispielsweise eine ganze Ecke schneller, während das andere Gefährt dafür wesentlich besser um Kurven gelangt. Nach jedem gewonnenen Rennen habt ihr jedoch die Möglichkeit, weiter Punkte auf die Attribute zu verteilen und euren Gleiter so ganz nach eurem persönlichen Geschmack anzupassen.

Auf der Strecke

Mit fünfzehn Strecken und satten fünfzig Rennen ist der Spielumfang nicht gerade klein ausgefallen. Zwar unterscheiden sich die Strecken innerhalb eines Netzwerks nur minimal, durch neue Hindernisse und herunterfallende Codebrocken ist jedoch auch innerhalb eines Systems für ausreichend Abwechslung gesorgt worden. Vom Fahrgefühl her erinnert

System Rush

vor allem an futuristische Rennspiele wie Wipeout. Auch in der virtuellen Welt haben eure Vehikel keine Reifen, sondern schweben ein paar Zentimeter über dem Boden. Dementsprechend schwungvoll nehmt ihr auch die Kurven und müsst daher ordentlich mit Gas und Lenkung jonglieren.

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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 08 Aug 2005 @ 00:54
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