GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Xanadu Next: Review

  N-Gage 

Falcom will es noch einmal wissen und bringt mit "Xanadu Next" einen weiteren Teil der "Dragon Slayer"-Reihe. Was 1984 begann, erreichte 1995 sein vorzeitiges Ende. Zehn Jahre sind seither vergangen und die Technik hat immense Fortschritte gemacht. Wie man gelungene Action-RPGs macht, das muss Falcom keinem mehr beweisen, doch können sie ihre Konzepte auch auf dem N-Gage erfolgreich umsetzen?



Story

Das einst prunkvolle Xanadu wurde wieder in die Dunkelheit gestürzt. Der Drachenkönig kehrte aus seinem finsteren Abgrund zurück und hinterliess seine Spuren im ganzen Land. Bäume und Sträucher sind verdorrt und viele Monster durchstreifen das Land. Als junger Söldner übernehmt ihr die Aufgabe, das Böse aus dem Land zu verbannen und euch dem Drachenkönig gegenüber zu stellen. Um die Fantasy-Story perfekt zu machen, müsst ihr natürlich auch noch eine Schönheit, des Bürgermeisters Tochter, finden und zurückbringen.

Gameplay

Bei "Xanadu Next" handelt es sich um ein waschechtes Action-RPG in isometrischer Ansicht. Das Geschehen wird also von schräg oben begutachtet. Zu Beginn erhält unser Held vom Bürgermeister etwas Geld. Damit sollte man sich zu allererst mit einem kurzen Schwert ausrüsten. Für viel mehr reicht das Geld schlussendlich auch nicht. Doch auch wenn man genug finanzielle Mittel hätte, wäre es nicht selbstverständlich, dass man mit bestimmten Waffen umgehen könnte. Durch Erschlagen der Monster gewinnt ihr an Erfahrung und könnt später einen Level weiter aufsteigen. Dies passiert allerdings nicht automatisch. Um stärker zu werden, müsst ihr ins Dorf zurückkehren und eine bestimmte Person besuchen. Bei ihr könnt ihr auch eure Eigenschaftswerte aufbessern lassen. Der Protagonist wird auf seinem Weg zudem von einem Wächter begleitet, den er sich ebenfalls im Dorf aussuchen kann. Er ermöglicht es ihm, spezielle Fähigkeiten oder Zauber einzusetzen. Auch empfiehlt der Wächter bestimmte Waffen und erhöht deren Angriffskraft.

In einem übersichtlichen Menü kann der Spieler auch erworbene Objekte verwalten. Entgiftungs- und Lebensenergietränke können im Dorf gekauft und bei Bedarf auch wieder verkauft werden. Auch Waffen, die man nicht mehr benötigt, können an den Händler gegen ein Entgeld zurückgegeben werden. In diesem Menü werden auch die Fähigkeiten und Zauber verwaltet, die eingesetzt werden sollen. Der Statusbildschirm zeigt schlussendlich auch noch die genauen Angaben über die Spielerfigur.

Im Dorf können wir uns mit Bewohnern unterhalten, indem wir sie einfach berühren. Meist reicht bereits ein sanftes Streifen, was spätestens nach bereits gelesenen Sprechblasen recht nervig wird. Darum verlassen wir mit dem Protagonisten auch ziemlich schnell das geschützte Dorf und wandern in die unbekannten Gegenden. Eine übersichtliche Karte zeigt uns, in welchem Abschnitt wir uns befinden und welche Orte wir bereits besucht haben. Für jeden kurzen Bereich wird ein Ladebildschirm für etwa drei Sekunden eingeblendet. Die Ladezeiten sind nicht nur etwas hoch geraten, sondern unterbrechen auch ständig das Spielgeschehen. In den verschiedenen Gebieten wimmelt es von Monstern, die durch einfaches Schlagen ihrem Ende zugeführt werden. Beim Kämpfen in Echtzeit muss der Spieler allerdings mehr als nur vorsichtig sein. Die Monster sind stark und können durch einen einzigen erfolgreichen Angriff über die Hälfte der Lebensenergie abziehen. Da Lebensenergie im weit entfernten Dorf gekauft werden muss, sollte sich der Spieler also sehr vorsichtig gegenüber den Monstern verhalten. Wer sie besiegt, erhält dafür wertvolle Münzen. Etwas speziell am Spiel ist, dass die Monster nach Verlassen des Bereichs erneut auftauchen, allerdings nach Zufallsprinzip. Das heisst, ihr werdet mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht wieder dieselben Monster antreffen. Auch werden sie irgendwo im Areal platziert, was bedeutet, dass sie, sobald ihr einen neuen Raum betretet, direkt vor euch stehen können. Anstatt sich den Monstern zu stellen, da sie, wie bereits angetönt, relativ stark sind, flüchtet man sich in den vorherigen Raum zurück und lässt den Ladebildschirm doppelt über sich ergehen. Bei einem zweiten Versuch hofft man, nicht wieder direkt in die Arme der Feinde zu laufen.

Xanadu Next
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Severin Auer

Xanadu-Next


Xanadu-Next


Xanadu-Next


Xanadu-Next


Severin Auer am 17 Jul 2005 @ 18:22
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen