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Driv3r (Driver 3): Review

  Game Boy Advance 


Hat die Mission endlich begonnen, düst ihr durch den dichten Verkehr, schleudert um die Kurven, überfahrt Rotlichter und prallt immer wieder gegen Büsche, Laternen und diverse Autos. Direkter Schaden am Auto ist nicht sichtbar und auch Tanner wird (so lange er im Auto sitzt) nicht wirklich etwas geschehen. Ihr drückt also auf das Gaspedal, weicht beweglichen und unbeweglichen Hindernissen aus und beobachtet den Wagen vor euch, dem ihr folgen sollt, wie dieser, einem Geisterfahrer ähnlich, durch alle möglichen Hindernisse hindurchfährt. "Unfair", denk ich mir und versuche eine der ersten Missionen mehrere Male, bis ich mir den Weg gemerkt habe den das Feindfahrzeug einschlagen wird, um durch kleine Abkürzungen doch noch am Auspuff des Vordermannes zu bleiben.

Sitzt ihr nicht im Auto habt ihr die Möglichkeit eure Waffen sprechen zu lassen. Durch Drücken der R-Taste wird ein Fadenkreuz eingeblendet und der Protagonist bewegt sich nur noch mit Sidesteps. Das Fadenkreuz kann nicht bewegt werden, also bewegt ihr eure Figur oder wartet bis der Gegner sich im Mittelpunkt befindet. Wenn der Kreis rot wird, könnt ihr abdrücken und nach mehreren Treffern den Feind besiegen.

Technik

Spielerisch hat man das Grundelement "Fahrzeugrennen" nicht gerade allzu solide umgesetzt. Dies beginnt mit dem Kurvenverhalten der Fahrzeuge, das optisch unrealistisch und physikalisch schwammig wirkt und endet bei den Motorengeräuschen, die zwar sehr unterschiedlich, aber nicht wirklich realistisch gelungen sind. Der positive Punkt des riesigen Strassennetzes versandet, da die Umgebung auf weiten Strecken sehr ähnlich wirkt. Es ist also kaum möglich, sich durch Wiedererkennen bestimmter Orte durch die Stadt zu bewegen. Ein Blick auf die Karte bleibt somit unerlässlich. Komplett weggelassen hat man auch verschiedene Untergründe. Gras, Teer und Pflasterstein unterscheiden sich zwar optisch, doch spürt der Spieler vom Fahrverhalten her keinen Unterschied. Als speziell darf auch der Umstand bezeichnet werden, dass um Tanner (ob im Fahrzeug oder nicht) so etwas wie eine unsichtbare Kugel existiert. Wenn ihr euch einem Gebäude nähert, wird sich dessen Wand also optisch nach innen biegen, was einfach nicht schön anzusehen ist. Auch musikalisch bleibt das Spiel auf der Strecke und bietet lediglich einen monotonen technischen Loop-Sound. Die wenigen Effekt-Geräusche sind aber weitgehend gelungen.

Driv3r (Driver 3)
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Severin Auer am 23 Nov 2005 @ 17:54
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