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Advance Wars 2 - Dark Conflict: Review

  Nintendo Dual Screen 

Mit Advance Wars: Dark Conflict kehrt eine der beliebtesten und gleichzeitig auch erfolgreichsten Rundenstrategie-Serien, welche 2001 ihr Debüt auf dem GBA feierte, auf den Nintendo DS zurück. Fans dürften zu Beginn allerdings ziemlich geschockt sein. Denn rein vom Stil her hat der neueste Teil so gut wie nichts mehr mit seinen Vorgängern gemein. Vorbei sind die Zeiten der farbenfrohen, eher kindlichen Aufmachung. Von nun an ist alles überwiegend in düsteren Braun- und Grautönen gehalten, wodurch das Spiel teilweise schon fast ein bisschen an typische WWII-Strategiespiele erinnert. Mit diesem Einheitsbrei hat Dark Conflict aber glücklicherweise reichlich wenig zu tun. Was euch stattdessen erwartet, verraten wir euch in unserem Review.

Neben der Aufmachung ist auch die Story im Vergleich zu den Vorgängern deutlich erwachsener geworden. Meteorhagel, Erdbeben und Tsunamis haben die Erde heimgesucht und fast 90 Prozent der Menschheit ausgelöscht. Nun verhüllen Staubwolken die Sonne und machen die Welt zu einem dunklen, schier unbewohnbaren Ort.

Diejenigen, welche die Katastrophen überlebt haben, sind grösstenteils in kriegerische Parteien zersplittert, die um die Vorherrschaft in der neuen Welt kämpfen. Dann gibt es glücklicherweise auch noch ein paar Wenige, die Plünderern das Handwerk legen und wehrlose Zivilisten beschützen. Zu diesen zählt unter anderem auch Ed, in dessen Rolle ihr schlüpfen werdet. Gemeinsam mit Kommandant O'Brian und seiner Strategin Lin versucht er, die ehemaligen laurentianischen Truppen wieder zusammenzuführen. Das ist allerdings gar kein so leichtes Unterfangen, wie sich schon bald herausstellen wird. Schliesslich kämpft ihr meist gegen völlig verzweifelte Feinde, welche absolut nichts zu verlieren haben.

Altbekanntes...

Zumindest auf den ersten Blick hat sich beim altbekannten Spielprinzip, verglichen mit den Vorgängern, kaum etwas getan. Gekämpft wird nach wie vor rundenbasiert und zwar wie gewohnt zu Land, zu Wasser sowie in der Luft. Dabei kommt auch bei Dark Conflict das berühmte Stein-Schere-Papier-Prinzip zum Einsatz, welches nach wie vor einwandfrei funktioniert. Nichts geändert haben die Entwickler auch an den Siegbedingungen. Noch immer müsst ihr entweder alle gegnerischen Truppen ausschalten oder das feindliche Hauptquartier einnehmen. Selbstverständlich habt ihr auch wieder die Möglichkeit, Städte zu erobern, um Geld zu verdienen, mit dem ihr euch neue Einheiten kaufen könnt.

Was bei Dark Conflict hingegen fehlt, sind die äusserst mächtigen Kommandofähigkeiten aus Dual Strike. Stattdessen nehmen die Kommandanten nun aktiv an den Schlachten teil. Hierzu müsst ihr diese ganz einfach mit einer Einheit verschmelzen. Daraufhin erhalten alle Truppen, welche sich in deren Einflussbereich befinden, gewisse Boni, welche vom jeweiligen Kommandanten abhängen. Darüber hinaus verfügen alle Anführer über eine bestimmte Spezialfähigkeit, mit der sie beispielsweise das Wetter ändern oder alle verbündeten Einheiten heilen können, was euch jede Menge taktische Möglichkeiten eröffnet.

Advance Wars 2 - Dark Conflict
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Tim Richter


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Tim Richter am 12 Feb 2008 @ 02:15
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