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Animal Crossing - Wild World: Review

  Nintendo Dual Screen 

Bereits auf dem Gamecube sorgten die knuddeligen Tiere für Furore, pflegten aber eher ein Nischendasein bei Gamern, die sich nicht von der kunterbunten Grafik abschrecken liessen und es nicht scheuten, stundenlang in einer fremden Welt mit Computer-Charakteren zu plaudern. Mit dem Nintendo DS wird das Spielprinzip nun auf eine höhere Stufe gebracht, was sich gerade im Multiplayer-Aspekt verdeutlicht.

Ankunft

Der Spieler übernimmt die Rolle eines jungen Knaben oder Mädchens, welche in eine fremde Stadt ziehen. Auf der Reise über das Wasser wird man mit Fragen vom Kapitän bombardiert. Die Antworten sind unter anderem wegweisend dafür, welchem Geschlecht man angehören wird. Auch die äussere Erscheinung des zukünftigen Charakters wird dadurch bestimmt. Erst einmal am Zielort angekommen, wird der Spieler in die grundlegenden spielerischen Elemente von Animal Crossing eingeführt. Als Hilfsarbeiter in Tom Nooks Laden erfüllt man Botengänge, führt Gespräche, sammelt Gegenstände und schreibt etwas auf das Schwarze Brett. Gerüstet für die kommenden Aufgaben wird man schliesslich nach getaner Arbeit in die Welt von Animal Crossing entlassen.

Wie weiter?

Der Spieler darf im Grunde genommen tun und lassen, was er gerne möchte. Es werden ihm keine direkten Ziele gestellt, die er unbedingt erfüllen muss, um zu überleben. Doch je mehr Zeit ins Spiel investiert wird, desto erstaunlicher sind die Resultate. Eines der Hauptziele ist wahrscheinlich das Vergrössern und Verschönern des eigenen Hauses. Dafür muss der Spieler immer wieder eine hohe Hypothek abbezahlen, sobald eine Stufe des Ausbaus abgeschlossen ist. Als tägliche Aufgabe steht also das Geldverdienen auf dem Programm.

Die ersten Sternis, so heisst die Währung von Animal Crossing, wird man durch Aufsammeln und Verkaufen von Früchten verdienen. Viele Bäume können geschüttelt werden, damit schmackhafte Orangen auf den Boden purzeln. Andere Spieler werden zu Beginn andere Früchte an ihren Bäumen hängen haben. Durch Besuche in anderen Städten kann man später neue Früchte auch in der eigenen Stadt anpflanzen. Mit den gesammelten Objekten begibt man sich in Tom Nooks Laden. Er kauft wirklich jeden Gegenstand vom Spieler ab, den man ihm unter die Nase hält. Mit dem ersten verdienten Geld kauft man sich bei Tom Nook am besten eine Angelrute, eine Schaufel oder einen Kescher. Mit der Angelrute auf der Schulter wird man von nun an bei jedem Gewässer, egal ob Teich, Fluss, See oder Meer, auf leisen Sohlen vorbei marschieren, damit die Fische nicht verscheucht werden. Erblickt man einen dunklen Schatten im Wasser, wird die Angel ins Wasser geworfen und darauf gewartet, bis die Wasserbewohner anbeissen. Es gibt dutzende verschiedene Arten, die sich zu unterschiedlicher Tages- und Jahreszeit in den Gewässern tummeln. Dabei kann es auch schon mal vorkommen, dass ein Stiefel oder ein alter Reifen am Haken hängen bleibt.

Mit dem Kescher geht der Spieler auf Insektenjagd und sucht an allen Orten nach Käfern, Schmetterlingen, Libellen und seltenen Spinnen und Skorpionen. Mit der Schaufel wird der Boden an bestimmten Stellen umgegraben, in der Hoffnung, einen Teil eines uralten Dinosaurierskelettes oder ein anderes Fossil zu finden. Von Geldgier getriebene Spieler werden jedes einzelne Objekt direkt an Tom Nook verkaufen, andere werden sich an das leere Museum erinnern, in dem ein alternder Vogel jede Spende noch so gerne entgegennimmt. Da man öfters die gleichen Fisch- oder Insektenarten einfangen wird, wäre es auf jeden Fall schade, das Museum nicht zu berücksichtigen.

Animal Crossing - Wild World
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Severin Auer

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Severin Auer am 26 Mai 2006 @ 21:07
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