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Brothers In Arms DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Brothers in Arms bläst zum Angriff und streckt seine Arme erstmals in Richtung Nintendo DS aus. Überhaupt ist es das erste Mal, dass das durchaus beliebte Spielszenario Zweiter Weltkrieg seinen Weg auf Nintendos Handheld findet. Spielerisch schlägt diese Version in eine etwas andere Kerbe als seine grossen Brüder.

In drei unterschiedliche Szenarien, die in jeweils etwa sechs Missionen unterteilt sind, wird der Spieler mitten ins Gefecht geworfen. Hintergrundinformationen gibt es, neben wenigen einführenden Sätzen, keine. Auch fehlt die Beziehung zu den Mitstreitern, wodurch auch die Identifikation mit der eigenen Spielfigur etwas leidet.

Brothers in Arms DS zeigt das Geschehen nicht aus einer Ego-Perspektive, sondern verwendet eine isometrische Ansicht, bei der man der Figur von schräg oben über die Schulter schaut. Ein weiteres Element, das die Handheld-Version von den bisherigen Konsolen- und PC-Umsetzungen unterscheidet, ist die Tatsache, dass auf ruhiges, besonnenes und vor allem taktisches Handeln keinen Wert gelegt wird. Brothers in Arms DS ist ein stark lineares Run and Gun-Spiel mit Rambo-Charakter.

Der Spieler ballert sich durch die gegnerischen Feindesreihen, wobei das Ende eines Levels nach zirka zehn bis zwanzig Minuten erreicht wird. Erfahrene Spieler werden also bereits nach wenigen Stunden den Abspann über die Bildschirme flimmern sehen, denn besonders schwierig und umfangreich ist das Spiel nicht. Hat man eine Mission erfolgreich bestanden, kann man sie später in einem höheren Schwierigkeitsgrad noch einmal in Angriff nehmen.

Im Spiel bewegt man sich vom einen Checkpoint zum nächsten. Die sind so gestreut, dass man nur wenige Meter gehen muss, um diese zu erreichen. Trotzdem weist eine Anzeige am oberen Bildschirmrand zusätzlich den Weg und die Himmelsrichtung. Der Spieler braucht sich um seine Kameraden nicht zu kümmern.

Obwohl man Anweisungen erhält, schreitet man in diesem Abenteuer mehr oder weniger als Einzelkämpfer voran. Die Entscheidung, Gegner von der Flanke anzugreifen, ist nicht gegeben, denn dies ist nur möglich, wenn es vom Spiel auch vorgesehen ist. Inhaltlich gibt es die bekannten Aufgaben zu erfüllen. Man beschiesst feindliche Panzer mit einer Bazooka, sprengt Kanonen und Stützpunkte in die Luft, richtet feststehende Maschinengewehre gegen die heranstürmenden Nazis und schiesst mit eine Scharfschützengewehr Gegner von den Dächern.

Auch das Steuern von Panzern und Jeeps ist möglich, wobei man sowohl das Gefährt steuert, als auch mit der aufgebauten Kanone hantiert. Die Steuerung verlangt etwas Übung und leider kommt es nicht selten vor, dass man bei einem ungeschickten Manöver auf einem Felsbrocken liegen bleibt und nicht mehr wegsteuern kann - ein Neustart ist nötig.

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Severin Auer

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Severin Auer am 23 Aug 2007 @ 12:54
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