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Burnout Legends: Review

  Nintendo Dual Screen 

Wenn euch Need for Speed zu langweilig, Carmageddon zu brutal und GTA zu vielfältig ist (und ihr ausserdem keine Sony-Konsole habt), dann dürfte Burnout die ideale Rennspielreihe sein, um euch bei Laune zu halten. Im Gegensatz zur NfS-Reihe, kann man hier die Gegner aus dem Verkehr räumen und anders, als bei Carmageddon, müssen keine Fussgänger das Zeitliche segnen. Die Burnout-Reihe, auf den grossen Konsolen schon in der dritten Auflage erschienen, versucht dem klassischen Autorennen eine destruktive Ader beizubringen und dabei gleichzeitig davon abzusehen, Menschenleben zu gefährden. Jetzt ist unter dem Namen Burnout: Legends ein Nintendo DS-Ableger erschienen.

Die Wagen

Eins vorweg: Es gibt weder Story noch Touchscreen-Einsatz - ihr rast einfach in diversen Rennen mit verschiedenen Wertungsregeln durch die Runden, um die nächsten Strecken und Events freizuschalten. Zum Anfang hin ist lediglich die Kompakt-Klasse freigeschaltet, in der ihr normale Ricer-Wagen bedient, danach kommt die Muscle-Klasse, deren Kisten an Dodge Vipers erinnern. Das Mittelfeld bildet die Coupe-Klasse, welcher Rallye-Wagen angehören. Die Sportwagen erinnern an eine Kreuzung aus Coupe und Muscle, während die Super-Klasse NASCAR-mässig anmutet. Dazu gibt es noch die Spezial-Klasse, deren Wagen man sich zwischendurch extra freischalten kann. Im Schwergewicht findet ihr die Kisten, die ihr im Crash-Fahren einsetzt.

Rasen bis der Pannendienst kommt

Das Crashen - im Burnout-Jargon Takedown genannt - bildet das Herzstück des Spiels. Ihr könnt in allen Rennen eure Gegner durch gezieltes Tangieren in den Gegenverkehr schubsen, die Leitplanke knutschen lassen oder einfach aus dem Weg rammen. Jeder Takedown bringt euch eine zusätzliche gefüllte Boost-Leiste, maximal könnt ihr davon vier haben. Mit der rechten Schultertaste könnt ihr dann die Boosts verbraten, um euren Wagen zu beschleunigen und ihn um Kurven driften zu lassen. Wenn ihr mal selber Ziel eines Takedowns werdet, ein Rendezvous mit dem zivilen Verkehr habt oder aus Übermut gegen eine Wand knallt, verliert ihr eine Boost-Leiste. Eine behaltet ihr immer. Eure Unfälle laufen wie die eurer Gegner im Zeitlupentempo ab - bei euch ist der Unterschied, dass ihr durch Drücken der rechten Schultertaste eine Art Bullet-Time aktiviert, welche Max... äh, euren Wagen in einen verlangsamten, steuerbaren Schleuderflug schickt. "Wofür das Ganze - ich kann doch sonst nix machen!", werdet ihr euch fragen, aber gerade das ist der Witz: Rast einer eurer Gegner in euch rein, so kriegt ihr das als Takedown gutgeschrieben und statt des Boostleistenverlusts kriegt ihr noch eine extra dazu. Nach jedem Crash, egal welcher Art, werdet ihr wieder im Rennen abgesetzt und könnt munter weiterrasen.

Boostleistenbruch

Die Boostleiste kriegt ihr nach einem erfolgreichem Takedown meist gefüllt, am Anfang des Rennens ist sie in der Regel leer, und so oder so werdet ihr im Rennen immer wieder mal einen leeren Boost-Vorrat haben - aber nur, solange ihr brav auf der korrekten Fahrseite fahrt, langsam um die Kurven biegt und die Vorfahrt beachtet. Sobald ihr die Fahrbahn wechselt und halsbrecherisch dem Gegenverkehr ausweicht oder eure Gegner rammt, kriegt ihr Boost-Energie gutgeschrieben, die ihr idealerweise gleich wieder verbratet, um zu euren Konkurrenten aufzuschliessen, sie von der Fahrbahn zu rammen oder der Einfachheit halber zu überholen. Fahrt ihr risikoreich genug oder lange genug auf der falschen Fahrbahn, so kommt eine Meldung (zum Beispiel "Gegenverkehr") und ihr kriegt einen Boost-Bonus. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch euren Vorsprung vergrössern. Schwierig oder herausfordernd ist das Spiel wirklich nicht, wenn man diese Möglichkeit wählt, doch dazu später mehr.

Burnout Legends
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Wille Zante

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Wille Zante am 20 Feb 2006 @ 14:36
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