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Cars: Review

  Nintendo Dual Screen 

Herzlich Willkommen zum goldenen Abschluss unserer Cars-Testreihe. Inzwischen konnten wir euch

Cars

bereits auf zwei Handhelds vorstellen. Heute findet die Vorstellung einen Abschluss mit der Variante für den Nintendo Dual Screen. Auch hier fällt wieder auf, dass sich selbst die mobilen Versionen des Spiels deutlich voneinander unterscheiden, denn anders als erwartet ist Cars für den DS kein Rennspiel.

Für den schnellen Zock zwischendurch

Während sich Cars auf der PlayStation Portable und dem Gameboy Advance als reines Rennspiel zeigte, sieht die Sache auf dem DS schon deutlich anders aus. Der mit dem Touchscreen ausgestattete Handheld hat sich nahezu komplett vom Renngenre entfernt und ist stattdessen zu den Minispielen übergegangen. Schon komisch, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei immerhin um ein Spiel über Autos handelt. Besonders schade ist jedoch, dass dadurch die Geschichte komplett aus dem Spiel gestrichen wird. Da sind selbst die anderen beiden Fassungen erzählfreudiger, obwohl sich die Entwickler selbst dort nur sehr kurz fassten.

Insgesamt befinden sich auf der Speicherkarte zwölf Minispiele und vier Rennkurse. Um euch für eine gewisse Zeit motiviert zu halten, müsst ihr viele Dinge erst einmal freischalten. So landet ihr zu Beginn in einem Autokino, bei dem nur drei Plätze belegt sind. Hier dürft ihr auswählen, welchem Spielchen ihr euch als nächstes widmen wollt. Dabei schwankt die Qualität der zwölf Spielchen sehr deutlich. Direkt zu Beginn dürft ihr eine Mission spielen, bei der ihr mit Hilfe des Stylus lediglich die Spur auf einem Highway ändern müsst. Als Hindernisse fungieren langsam fahrende Fahrzeuge und andere Gegenstände. Ein Druck auf die entsprechende Spur genügt und schon wechselt euer Flitzer hinüber. Für mehr als wenige Minuten Spielspass ist diese Variante jedenfalls nicht gut.

Etwas interessanter wird es dann schon bei der Betankung. Dort seid ihr Angestellter an einer grossen Tankstelle, die in immer kürzeren Abständen von Kundschaft beglückt wird. Eure Aufgabe ist es dabei nun, die belegten Zapfsäulen anzusteuern und durch Rubbeln am Auto den Sprit schneller einzufüllen. Gut, das mag nicht gerade eine logische Handarbeit sein, doch immerhin habt ihr hier deutlich mehr zu tun, als im eben genannten Minispiel. Eine schematische Ansicht der Tankstelle hilft euch ausserdem zu sehen, an welchen Säulen gerade Kundschaft vorfährt.

Gelegentlich würde man sich jedoch wünschen, der Touchscreen würde etwas entlastet. Teilweise müsst ihr einfach feste von links nach rechts wischen, was auf Dauer ganz schön am Display nagen dürfte. Besonders Eltern von kleineren Kindern müssen damit rechnen, dass der untere Schirm bald deutlich zerkratzter aussehen wird. In solchen Fällen hätte es auch genügt, wenn möglichst schnell die Schultertasten hätten gedrückt werden müssen. Andere Spiele beschäftigen sich damit, einen Verkehrsstau aufzulösen, bei dem ihr waagerecht stehende Autos nur waagerecht und senkrecht stehende Autos nur senkrecht bewegen dürft, oder das Einsammeln und Einsortieren von Gegenständen, die ein LKW vor euch auf offener Strasse verliert. Für letzteres könnt ihr einfach mit dem Stylus auf den Gegenstand drücken und ihn in das entsprechende Feld ziehen. Hierbei ist vor allem gewöhnungsbedürftig, dass zwischen dem oberen und dem unteren Bild scheinbar noch einige hundert Meter liegen, denn die Gegenstände kommen erst nach einer kurzen Verzögerung auf dem Touchscreen an.

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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 11 Okt 2006 @ 14:22
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