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Castlevania - Portrait of Ruin: Review

  Nintendo Dual Screen 

Draculas Schloss ist wieder in unserer Welt erschienen, und wiederum bedarf es eines strahlenden Helden, welcher die düsteren Gemäuer von dem Bösen säubert. Doch diesmal ist man nicht auf sich alleine gestellt! Das altbekannte Castlevania-Prinzip "Held gegen Dracula" wird in Portrait of Ruin um einen zweiten Hauptcharakter ergänzt und eröffnet so völlig neue spielerische Möglichkeiten. Müssen nun immer noch mühselig Siegel auf den Touchscreen gezeichnet werden, um Bossgegner in die Schranken zu weisen, oder steht ungebremstem Spielspass diesmal nichts im Weg?

Altbewährtes auf neue Weise

Die Grundgeschichte ist altbekannt: Draculas Schloss bedroht unsere Welt auf ein Neues und tapfere Helden machen sich daran, diesem Übel Einhalt zu gebieten. Diesmal wollen es gleich zwei Protagonisten mit massig Vampiren und Dämonen aufnehmen und so schlüpft man in die Rollen von Jonathan Morris und Charlotte Aulin. Jonathan ist der Erbe der legendären Vampirkiller-Peitsche und versteht sich bestens im Umgang mit allerlei Nahkampf-Kriegsgeräten. Charlotte dagegen verlässt sich lieber auf arkane Künste und heizt ihren Widersachern mit spektakulären Zaubersprüchen ein. Aus dem Konzept zweier Spielfiguren ergeben sich für Castlevania: Portrait of Ruin ganz neue spielerische Möglichkeiten. Per Knopfdruck kann man nun jederzeit den zu steuernden Hauptcharakter wählen und so entweder auf Jonathans Nahkampfwaffen oder auf Charlottes Zaubersprüche zugreifen. Weiterhin ist es möglich, den Partner herbeizurufen und so mit beiden Spielfiguren gleichzeitig zu attackieren, wobei die Rolle des Gefährten dann jeweils vom Computer übernommen wird.

Castlevania - Portrait of Ruin Bild

Den Lebensbalken teilen sich die beiden Helden und auch Magiepunkte werden von einer gemeinsamen Leiste abgezogen. Dasselbe Prinzip gilt ebenfalls für Erfahrungspunkte - Jonathan und Charlotte leveln gemeinsam auf. Anders sieht es da beim Inventar aus! Jede Spielfigur wird individuell mit Rüstung und Fähigkeiten eingedeckt. Dabei ist die Menüführung leider nicht immer optimal gelöst. Charlotte kann beispielsweise nur einen Zauberspruch auf einmal zum Einsatz bereithalten. Will man diesen dann auswechseln, muss man dies manuell über das Ausrüstungsmenü tun. Hier hätte eine Art Hotkey, etwa zum Wechseln des aktuellen Ausrüstungssets, wahre Wunder gewirkt. Nichtsdestotrotz gewöhnt man sich schnell an das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren von Portrait of Ruin und lernt ihre individuellen Stärken und Schwächen bald einmal schätzen. Grössere Ansammlungen von Gegnern fallen Charlottes opulent inszenierten Zaubersprüchen zum Opfer, während Jonathan auch dick gepanzerte Kontrahenten schnell in die ewigen Jagdgründe schickt.

Doch nicht nur auf das Kampfgeschehen hat die Idee von zwei Spielfiguren einen Einfluss. Auch einige Rätsel sind so gestaltet, dass ihr euren Partner an der richtigen Stelle einsetzen müsst. So können etwa besonders schwere Steinblöcke im Spiel nur im Team verschoben werden, während anderorts auf zwei Druckschalter gleichzeitig getreten werden muss. Schade nur, dass solche interessanten Kopfnüsse viel zu dünn gesät sind. Der Hauptfokus in Castlevania: Portrait of Ruin liegt wie schon so oft in dieser Serie auf den zahlreichen Kämpfen. Hier wäre gerade in Anbetracht des neuen Partnersystems mehr dringewesen.

Castlevania - Portrait of Ruin
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Ettore Trento


Castlevania---Portrait-of-Ruin


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Ettore Trento am 13 Apr 2007 @ 17:41
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