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Catz: Review

  Nintendo Dual Screen 

Katzen. Manche Menschen können gar nicht genug von den quirligen Fellbündeln bekommen und nehmen ein halbes Dutzend in ihre Studentenwohnung auf, andere wiederum wünschen sich nichts sehnlicher als wenigstens einen kleinen Stubentiger und wieder andere können es auf den Tod nicht ausstehen, nachts von einer wild in der Wohnung umherstreunenden Katze um den Schlaf gebracht zu werden. Die neueste Softwareperle aus dem Hause UbiSoft vereint Vorteile für alle genannten Parteien in sich. In Catz könnt ihr nämlich eine virtuelle Katze adoptieren und grossziehen, sie knuddeln, streicheln, füttern, waschen und umsorgen. Der Vorteil für die Katzenhasser? Wenn es euch zu blöd wird, könnt ihr jederzeit abschalten - davon raten wir bei einer echten Katze eher ab.

Ei wer bist denn du? Ja wer bist denn du? Guggeliguu!

Gestattet zum Einstieg in diesen Test eine rein subjektive Bemerkung zu Catz. Das Catz-Lied, in dem mehrere männliche Sänger zu Beginn des Spiels das Miauen einer Katze imitieren und dann einen furchtbar sinnfreien Text durch die angestrengten Boxen des DS quäken, der angesichts dieses akustischen Overflows jenseits der Belastungsgrenze läuft, ist einfach nur furchtbar. So, damit ist es jetzt auch gut und wir widmen uns dem Spiel an sich, das sich ganz offensichtlich am mehr als erfolgreichen Vorbild Nintendogs bedient.

Bevor ihr euch mit eurem Stubentiger zuhause austoben dürft, muss natürlich erst einmal ein solcher her. Dafür geht es ins Adoptions-Zentrum - Normalsterblichen wohl eher als Tierheim ein Begriff - wo ihr euch zunächst für eine von fünf klassischen Rassen entscheidet. Ist diese Vorauswahl getroffen, stehen euch drei Kätzchen zur Auswahl, die sich in ihren Eigenschaften und natürlich in ihrem Geschlecht voneinander unterscheiden. Denn der Tierfreund weiss: Katzen haben einen Charakter, Hunde nicht. Auf Wunsch dürft ihr jedes der verfügbaren Kätzchen streicheln und eine kleine Knuddeleinheit einlegen, bevor ihr euch definitiv dafür entscheidet, welcher Vierbeiner mit euch nach Hause darf. Ist die Entscheidung getroffen, folgt eine herrlich schmalzige Adoptionsurkunde, hier dürft ihr dann auch den Namen eures neuen Hausfreunds bestimmen. Anschliessend gibt es noch einen kurzen Reaktionstest, der für ein kleines Startkapital sorgt. Kleingeld ist auch bitter nötig, denn so eine Katze tigert ja nicht nur in der Wohnung rum, die schläft, frisst, trinkt, macht Pipi in die Ecke und kratzt euer teures Ledersofa zu Fetzen, es sei denn, sie hat Alternativen. Alternativen sind Bälle, Plüschmäuse oder sündhaft teure Kratzbäume, die zwar eure virtuelle Wohnung in einen Streichelzoo verwandeln, aber eure Katze immerhin zufrieden stellen. Katzenklo und Körbchen gehören zur vorhandenen Grundausstattung, nur der ewig durchlaufende Posten, das Katzenfutter, muss erst noch besorgt werden.

Die Tecken der Tüchnik!

So ein Stubentiger erfordert einhundert Prozent Aufmerksamkeit, Liebe und die bemerkenswerte Eigenschaft, für das Vieh rund um die Uhr den Horst zu spielen. Deswegen bedient man sich in Catz der modernen Technik. Sämtliche Einkäufe, seien es neue Möbel für die Wohnung oder neues Futter und Spielzeug, werden über den PDA online eingekauft, damit ihr das Fellbündel ja nicht eine Sekunde aus den Augen lassen müsst. Richtig erkannt, der Vierbeiner verschlingt Unsummen, deswegen ist es auch mit dem mickrigen Startkapital nicht weit her.

Catz
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 07 Feb 2007 @ 01:17
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