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Children Of Mana: Review

  Nintendo Dual Screen 

Das erste Seiken Densetsu erschien 1991 auf dem GameBoy mit dem Titel Mystic Quest. 2003 hat man den Klassiker für den GameBoy Advance neu aufgelegt, dabei aber die damals vorhandenen Final Fantasy-Elemente komplett entfernt. Die Secret of Mana-Reihe war über all die Jahre stets präsent, egal ob auf Heim-Konsolen oder Handhelds. Einen Hype, wie er Mitte der Neunziger zustande kam, gab es aber nie mehr. Nun ist mit Children of Mana ein weiterer Teil erschienen, erstmals für den Nintendo DS und die Erwartungen sind auch diesmal relativ gross.

Etwas Geschichte

Man schreibt das Jahr 1994 und in Europa ist soeben Secret of Mana erschienen. Für viele dürfte der eigentlich zweite Teil der Seiken Densetsu-Reihe die erste Berührung mit der Mana-Serie gewesen sein. Das Spiel vereinte Echtzeit-Kämpfe mit RPG-Elementen und begeisterte mit einer sauberen Grafik und einem umfangreichen Soundtrack. Eigentlich hätte das Spiel für die geplante SNES CD-Erweiterung erscheinen sollen. Nintendo schien aber wegen schlechter SEGA-CD-Verkäufe kalte Füsse bekommen zu haben und veranlasste Square Soft (heute Square Enix) dazu, das Spiel auf einer normalen Cartridge zu veröffentlichen. Wegen Speicherplatz-Mangel bedeutete dies vierzig Prozent weniger Umfang und ein Downgrade der geplanten Grafik. Die Final Fantasy-Macher fühlten sich vor den Kopf gestossen und dieser Zwist soll unter anderem ein Auslöser für die spätere Fokusierung auf Sonys Playstation gewesen sein.

Die Story

Children of Mana ist ein Sequel zum GBA-Abenteuer Sword of Mana. Die Legende besagt, dass einst ein Junge, ein Mädchen und ein Schwert dem Mana-Baum dabei geholfen haben, die Welt vor dem drohenden Untergang zu retten. Chaos und Leid beherrschte damals die Welt. Nach all den Jahren scheint das Böse wieder zu erwachen, nachdem endlich Ruhe in Illusia einkehren konnte. Die Legende beginnt sich zu wiederholen.

Gameplay

Der Spieler muss sich am Anfang für einen von vier Charakteren entscheiden, mit dem er fortan das Abenteuer bestreiten wird. Die Unterschiede in Sachen Angriff, Geschwindigkeit und Umgang mit der Magie sind bekannte Elemente, entscheiden in diesem Spiel aber nicht gross über das folgende Spielerlebnis.

Als Ausgangspunkt jedes Abenteuers dient das Dorf, in dem die Charaktere aufgewachsen sind. Hier wird die Story weitererzählt und der Spieler kann sich nicht nur mit den Bewohnern unterhalten, sondern auch neue Items kaufen, die alten Items verkaufen und seinen Fortschritt speichern. Eine erkundbare Oberwelt ausserhalb des Dorfes gibt es nicht und so beamt man sich vom einen Dungeon zum nächsten, wo die Action stattfindet. Der Spieler hat die Aufgabe, alle Dungeons, die in unterschiedliche Zonen unterteilt sind, zu durchwandern, alle Gegner zu töten und anschliessend den Boss zu besiegen. Wenn man Glück hat, taucht irgendwo ein Checkpoint auf, der es erlaubt, die Ausrüstung zu wechseln und zu speichern. Ansonsten hat man keine Wechselmöglichkeiten und muss jede Zone erfolgreich abschliessen, ohne zu sterben. Passiert dies doch, muss man wieder ganz von vorne beginnen und alle Gegner erneut aufspüren und vernichten. Dies ist leider auch schon die einzige Hauptaufgabe im Spiel. Neben Frustmomenten, weil man in der zweitletzten Zone sein Leben verliert und von vorne beginnen muss, macht sich mit der Zeit auch etwas Monotonie breit. Gedanklich wird man überhaupt nicht gefordert und so verkommt das Spielerlebnis, je länger es dauert, zur reinen Fleissarbeit. Es gibt zwar Sidequests, die man im Dorf annehmen kann, doch auch die verfrachten den Spieler wieder in die Dungeons, die er bereits die ganze Zeit um die Ohren hat. Am Ende jedes Dungeons wird der Spieler anhand seiner Leistung bewertet und erhält als Belohnung Items, Waffen und Schutzausrüstung.

Children Of Mana
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Severin Auer

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Severin Auer am 10 Mrz 2007 @ 13:01
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