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City Life DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Wenn es darum geht, virtuelle Städte zu erbauen, diese mit Strom zu versorgen und die Bewohner glücklich zu machen, so gibt es einen Referenz-Titel, an dem sich alle Konkurrenten messen müssen. Dessen Name lautet natürlich Sim City. "Was Maxis und EA können, können wir schon lange," dachten sich die Franzosen von Monte Cristo und brachten vor einiger Zeit mit City Life ihren eigenen gelungenen Ansatz auf den Markt. Zwei Jahre später erscheint das Spiel nun für die Hosentasche. Hobby-Bürgermeister aufgepasst?

Wie bereits angedeutet, kann man City Life durchaus mit Sim City vergleichen. Das Bauen und Verwalten einer Stadt ist auch hier Mittelpunkt des Spiels. Das Hauptaugenmerk richtet City Life aber besonders auf die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, deren Bedürfnisse man befriedigen muss und die Krisenherde, welche zwischen den Gruppen entstehen. Doch fangen wir etwas weiter vorne an, denn am Anfang steht das Rathaus, das auf eine von fünfzehn vorgegebenen Karten platziert wird.

Was folgt, sind Strassen, Wohnungen, Fabriken und Geschäfte. Am schnellsten ziehen Tagelöhner in die Stadt, die nur wenige Ansprüche haben, Fliessbandarbeit erledigen und dementsprechend kaum Steuern zahlen. Ob da die Hippies wirklich angenehmer sind, darf man als Bürgermeister selber entscheiden. Diese für kreative Berufe offene Gruppe kommt aber immerhin mit zwei anderen Schichten ganz gut zurecht. So wie jede andere der insgesamt sechs Bevölkerungsgruppen bestimmte Nachbarn bevorzugt.

Neben den traditionellen Arbeitern sind auch die sogenannten Trendsetter, die Schlipsträger und die Reichen irgendwo in der Stadt unterzubringen. Grundsätzlich muss man als Bürgermeister darauf achten, dass für jede Gruppe genügend Arbeitsplätze vorhanden sind und sich für alle genügend Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten in der näheren Umgebung befinden. So verlangen die Reichen natürlich eine erstklassige Infrastruktur und Restaurants, in denen sie ihrem luxuriösen Lebensstil frönen können.

Soziale Brennpunkte gibt es an allen Ecken und Enden. Angefangen bei der Arbeitslosigkeit, derer man nur Herr werden kann, in dem man neue Beschäftigungsmöglichkeiten erstellt. Öfters muss sich die Bevölkerung auch damit abfinden, dass der Nachbar eben nicht ein reicher Schnösel oder gebildeter Bücherwurm ist, sondern eben nur ein Arbeiter oder schlimmer, ein Hippie. Zeit für eine Schlichtungsstelle, welche versucht, die Streitigkeiten auf diplomatischem Weg zu lösen. Kommt man damit nicht zum gewünschten Ergebnis, muss die Polizeipräsenz erhöht werden.

City Life DS
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Severin Auer

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Severin Auer am 02 Nov 2008 @ 01:05
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