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Dementium II: Review

  Nintendo Dual Screen 

Der Schrecken hat kein Ende. Im Gegenteil: In Dementium II wollen euch erneut zahlreiche Mutanten ans Leder. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich einiges getan: Neben dem Einsatz einer schickeren Optik und zahlreichen Kontrollpunkten will Entwickler Renegade Kid nun weg vom aggressiven, hin zum subtilen Horror. Das ändert jedoch nichts an der Grausamkeit, die euch in den modrigen Gemäuern der Heilanstalt erwartet. Wir waren mutig genug, um uns dem Bösen zu stellen, und haben eine interessante Erfahrung gemacht: Albträume sind schlimmer als der Tod!

Die Albträume hören nicht auf

Albträume. Sie plagen mich schon, seit ich denken kann. Was aber viel beängstigender ist als die Hirngespinste und Illusionen, ist die Tatsache, dass ich mich nach dem Erwachen meist an nichts mehr erinnern kann. Wo bin ich? Und wie bin ich hierher gekommen? Nachdem ich damals im Redmoor Hospital erfuhr, meine Frau umgebracht zu haben, brach für mich eine Welt zusammen. Nun erlebte ich sozusagen ein Déjà-vu, denn mich plagten erneut diese Träume. Die Wärter und der Arzt behaupteten, ich befände mich in der Heilanstalt Bright Dawn und hätte mich vor fünf Wochen einer riskanten Gehirnoperation unterzogen. Seitdem lag ich im Koma - bis jetzt. Doch irgendetwas stimmte hier nicht. Ich hörte Geräusche, Stimmen - war kurz vor dem Durchdrehen. Mein Name ist William Redmoor - und ich glaube, ich habe das Böse freigelassen.

Auf der Suche nach der Wahrheit

Nur wenige Minuten später, nachdem ich in meine karge Zelle gebracht wurde, verschwamm die Welt vor meinen Augen. Als ich kurz blinzelte, stockte mir für einen Moment der Atem - meine Zelle hatte sich verwandelt. Nun lag auf der obersten Matratze meines Doppelstockbetts kein gewöhnlicher Insasse mehr. Stattdessen begrüsste mich ein nach Tod und Verfall stinkendes, bereits vollständig verwestes Skelett, welches in skurriler Haltung von der Decke baumelte. Doch diese Paralleldimension hatte ihre Vor- und Nachteile. Ich konnte in ihr zwar Wege einschlagen und Räume durchschreiten, die mir in der normalen Welt versperrt blieben, dafür musste ich mich auch einigen ziemlich ekligen Wesen stellen. Ich weiss nicht, wie ich es geschafft habe, aber schon bald fand ich ein Messer, mit dem ich die meisten Untoten zurück in ihre Gruft befördern konnte. Mir war auch nicht ganz klar, wohin ich wollte oder wonach ich suchte, aber alles erschien mir immer rätselhafter.

Der Doktor schien bei meiner OP einen Fehler gemacht zu haben. Oder war es gar kein Fehler? Jedenfalls hat er Schuld an der ganzen Misere - er hat die Zombies erschaffen. Um mir das zu beweisen, hatte er mir auch gleich so ein fettes Vieh vor die Nase gesetzt, welches eine ganz schön grosse Lebensleiste aufweisen konnte. Zum Glück befand sich bereits ein Revolver mit einigen Patronen in meinem Inventar, welchen ich bei meiner Erkundungstour aufklaubte. Die Munition war rar gesät, aber die meisten Biester hielten ohnehin nicht viel aus. Erst im zweiten Kapitel meines Traumes haben die schlurfenden Bestien indes dazugelernt. Untote Hunde, fliegende Greifvögel, die mir ihren gallertartigen Speichel entgegenspien, oder schwebende Geister, die zwar relativ ungefährlich waren, mich aber zurück an den Anfang eines Areals teleportierten - mich erwartete quasi das gesamte Horrorrepertoire. Glücklicherweise konnte ich im späteren Verlauf des Traumes eine Schrotlfinte und diverse andere Mordwerkzeuge auftreiben. Andere mögen meine Geschichte vielleicht spannend und packend finden, aber ich versichere euch, sie ist nichts für schwache Gemüter. Auch wenn es hier in Bright Dawn bei Weitem weniger brutal und roh zuging, als in meinen damaligen Illusionen.

Dementium II
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Mirco Kaempfer

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Mirco Kaempfer am 06 Aug 2010 @ 19:02
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