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Die Gilde DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

Der Vater tot, das Vermögen weg und nur ein paar lausige Güter auf dem Karren - so macht ihr euch in Die Gilde für den DS auf den Weg. Ziel ist es, das Lebenswerk eures Vaters weiter- und eine Gilde zum Schutz aller Händler einzuführen.
Also: Pokerface aufgesetzt, den Geldbeutel gezückt und frisch ans Werk.


Der Rubel muss rollen - das Gameplay

Um das Spielziel zu erreichen, kommt ihr nicht umhin, eure spärlichen monetären Mittel aufzupolstern und durch kluges Handeln jede Menge Kapital zu scheffeln. Fünf Warengruppen können von euch gekauft und möglichst gewinnbringend wieder verkauft werden: Brot, Fleisch, Bier, Stoffe und Schmuck. Ihr werdet zügig herausfinden, wo welche Waren besonders günstig zu haben sind und wo die grosse Nachfrage nach bestimmten Gütern die Preise in die Höhe treibt. Zur Erinnerung könnt ihr im Menü die Preislisten der verschiedenen Städte nachlesen, doch Vorsicht: Die aktuellsten Preisentwicklungen werden euch nur angezeigt, wenn ihr in der betreffenden Stadt einen Kontor besitzt. Ihr reist also von Stadt zu Stadt, besucht die lokalen Märkte und bastelt fleissig an eurem Vermögen. In jeder Stadt warten ausserdem Wirtshäuser auf euren Besuch. Die Gastronomen haben den einen oder anderen hilfreichen Hinweis parat, werden aber erst so richtig gesprächig, wenn ihr eure sauer verdienten Münzen für ein Getränk hinblättert.

Die Gilde ist eine rundenbasierte Simulation - pro Runde könnt ihr nur eine bestimmte Wegstrecke zurücklegen, dann müsst ihr eure Zelte aufschlagen und eine Pause einlegen. Innerhalb der Ortschaften könnt ihr euch bedenkenlos aufs Ohr hauen, doch wer auf offener Strasse campiert, riskiert es, überfallen und beraubt zu werden. Genauso begegnen euch jedoch auch andere fahrende Händler, mit denen ihr eure Waren austauschen könnt - hier warten manchmal richtige Schnäppchen auf euch.

Nach und nach könnt ihr in verschiedenen Ortschaften Betriebe und Kontore erwerben, um effizienter handeln zu können und an Einfluss zu gewinnen. Ausserdem gilt es, sich eine gute Reputation zuzulegen und durch den Kauf von Adelstiteln Respekt sowie Gehör zu verschaffen. Das Spielkonzept geht auf - die immer neuen und immer teureren Anforderungen motivieren zum Weiterspielen und Weiterhandeln, auch wenn die relativ langen Ladezeiten zwischen den Runden die Geduld hin und wieder strapazieren. Die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Örtchen sowie die schöne musikalische Untermalung gleichen die Warterei jedoch locker wieder aus und schicken euch mitten in eine idyllische, mittelalterliche Atmosphäre.

Bösewicht, Redekünstler oder Emporkömmling - viele Wege führen zur Gilde

Um die Vision eures Vaters in die Tat umzusetzen, stehen euch drei Strategien zur Verfügung. Wer sich gleich zu Spielbeginn entscheidet, bekommt ein entsprechendes Talent mit auf den Weg. Ihr könnt eure Konkurrenten häufig überfallen und bekämpfen, zwielichtiges Gesindel auf eure Widersacher ansetzen und so viel Angst und Schrecken verbreiten, dass alle Händler eine Gilde zum eigenen Schutz herbeisehnen.

Die Gilde DS
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Alexandra Schulz

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Alexandra Schulz am 03 Jun 2009 @ 17:06
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