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Die Siedler DS: Review

  Nintendo Dual Screen 

1996 war es, als die Siedler in ihrem zweiten und wohl bis heute erfolgreichsten Abenteuer wieder allerlei Inseln besiedelten, Rohstoffe erschlossen und Strassen bauten. Dieser ach so kultige zweite Teil der Siedler-Reihe wurde erst im vergangenen Jahr mit einem zeitgemässen Remake bedacht. Jetzt aber kehren die Siedler im Originalzustand zurück: pixelig, zweidimensional und wuselig wie eh und je. Nach langem Warten ist die portable Variante des Klassikers für den Nintendo DS im Handel erhältlich. Wir haben uns den Titel angesehen und mussten feststellen, dass das mobile Siedeln seine Grenzen hat.

Ein Klassiker im alten Gewand

Die Entwickler haben das Rad für den DS nicht neu erfunden. Frei nach dem Motto "Never change a running Uralt-Spiel" handelt es sich bei der DS-Version von Die Siedler um eine nahezu exakte Portierung des PC-Klassikers und dessen Missions-CD. Für ausreichende Beschäftigung dürfte also mit zahlreichen Missionen gesorgt sein. Für Freudentränen bei Nostalgikern dürfte ausserdem das Intro sorgen, das eins zu eins aus dem PC-Original von vor elf Jahren übernommen wurde.

Das Spielprinzip der Siedler sollte weitestgehend bekannt sein. Es gilt, eine Siedlung zu errichten und deren Grenzen nach und nach auszubauen, um mit der Bebauung alsbald das rettende Portal zu erreichen. Um die Siedlung auszubauen, müssen Rohstoffe erschlossen werden, allen voran Holz, Nahrungsmittel und Wasser, sowie militärische Gebäude errichtet werden. Herzstück einer gut funktionierenden Siedlung ist ein funktionierender Warenverkehr. Das Anlegen der Strassen und Wege will also gut überlegt sein, um keine allzu langen Laufwege in Kauf nehmen zu müssen und die schnelle Versorgung mit allen erdenklichen Rohstoffen an jedem Punkt der Siedlung stets gewährleisten zu können. Wie schon gesagt, das Spielprinzip sollte weitestgehend bekannt sein, nicht zuletzt deswegen, weil die DS-Fassung auf ein einführendes Tutorial oder ein ausführliches Handbuch verzichtet. Wer Die Siedler 2 also bislang in noch keiner Form gespielt hat, wird Startschwierigkeiten bekommen.

Ein magischer Stift, der alles trifft

Klar, die Bedienung des DS ist natürlich prädestiniert für ein Aufbauspiel wie Die Siedler. Dementsprechend intuitiv geht die Steuerung mit dem Stylus von der Hand. Dabei wuselt ihr mit dem Stift auf dem Touchscreen durch die Siedlung, erteilt Bauaufträge, verbindet Wege und schickt Spezialisten aus, die sich auf Rohstoffsuche begeben. Auf dem oberen Schirm werden euch Statistiken und Nachrichten angezeigt. Damit ihr auch hier flink mit dem Stylus durchnavigieren könnt, lassen sich beide Bildschirme mit einem Druck auf die linke Schultertaste flugs vertauschen. Dann parkt ihr also eure Siedlung kurz auf dem oberen Schirm, während ihr euch auf dem Touchscreen durch die Statistik-Menüs klickt. Pfiffige Idee.

Die Siedler DS
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 21 Aug 2007 @ 21:06
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