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Dragon Quest Monsters - Joker: Review

  Nintendo Dual Screen 

Das Züchten von Monstern kann schon mal den einen oder anderen wochenlang an die Konsole fesseln. Ein Mysterium dieser Art war und ist Pokèmon. In Japan schon längst Geschichte, wirbeln die kleinen Viecher hierzulande noch zahlreich über die Bildschirme. Square-Enix ist nun auch auf diesen Zug gesprungen und integrierte Monster in ihre Dragon Quest-Serie. Heraus kam ein Titel, der sich sowohl an Rollenspieler als auch an Züchter und Sammler richtet. Ob Dragon Quest Monsters: Joker der grosse Hit geworden ist, erfahrt ihr in unserem Test!

Ihr startet als Junge mit Igelfrisur, der ein Problem hat. Euer alter Herr ist nämlich Direktor einer geheimen Organisation und mit den Herumtreibereien seines Sohns überhaupt nicht zufrieden. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ihr euch zu Beginn des Spiels in einer Gefängniszelle wiederfindet. Doch euer Vater gibt euch eine letzte Chance und schickt euch auf eine Spezialmission zur Monsterscout-Weltmeisterschaft, zu der jährlich hunderte Herausforderer pilgern. Wer dort gewinnt, erhält eine Menge Ruhm. Ihr dürft euch sogar noch ein Startmonster aussuchen, mit dem ihr die Reise zur Hauptstadt des Mau-Inselarchipels antretet, um euch für die besagte Meisterschaft anzumelden. Doch so schnell kommt ihr nicht in die Hauptrunde, sondern müsst erstmal acht Kristalle sammeln, um euch würdig zu erweisen. Diese sind auf die restlichen sechs Inseln verstreut, zu denen ihr mit einem Jet-Ski gelangt. Auf eurer Reise müsst ihr natürlich auch erstmal eure kleine Monsterarmee vergrößern, maximal drei können zugleich für euch kämpfen, der Rest kommt auf die Ersatzbank oder in den Zwinger. Auf den verschiedenen Inseln warten vor allem jede Menge anderer Monster, die es zu besiegen oder anzuwerben gilt, doch auch andere Scouts kreuzen ab und an euren Weg und wollen sich mit euch messen. Früh macht ihr ausserdem Bekanntschaft mit einem besonderen Monster, das sogar mit euch sprechen kann. Was es mit ihm auf sich hat, erfahrt ihr im Laufe eures Abenteuers - für Spannung wäre also gesorgt!

Die Spielwelt ist auf die insgesamt sieben Inseln beschränkt, die nacheinander abgeklappert werden. Die einzige Stadt findet ihr auf der Hauptinsel, was die restliche Welt etwas karg und leblos erscheinen lässt. Auf jeder der in Schwierigkeitsgrade unterteilten Inseln ist es fast immer das Ziel, einen bestimmten Dungeon zu finden und dessen Endboss zu erledigen. Abgesehen davon tummeln sich zwar haufenweise andere Monster, über 200 verschiedene, im Areal - grosse Entdeckungstouren oder weit reichende Bekanntschaften mit anderen Charakteren versäumt das Spiel allerdings. Trotz des netten, wenn auch offensichtlich von Pokèmon abgekupferten Ansatzes, fehlt dem Spiel deutlich der Tiefgang der klassischen Dragon Quest-Serie. Euch wird schnell auffallen, dass ihr immer alleine unterwegs seid. Einzig eure Monster leisten euch Gesellschaft, was auf Dauer einen eintönigen und faden Nachgeschmack nach sich zieht. Bis ihr die dicksten Monster gefangen, trainiert und die Meisterschaften gewonnen habt, vergehen locker zwanzig Stunden, was für ein Rollenspiel recht mager ist.

Dragon Quest Monsters - Joker
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Daniel Hanin


Dragon-Quest-Monsters---Joker


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Daniel Hanin am 03 Apr 2008 @ 18:53
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